StFeder.de

Sonderangebot!

Seit heute gibt es einen neuen Service hier im Blog. Ich verkaufe eMail-Adressen mit dazugehörigen “Echtnamen” und Studienort. Für den Anfang mal 187 Stück. Wie ich dazu komme? Heute bekam ich eine eMail der RWTH Aachen die mich über den Status einer Veranstaltung informieren sollte. Und neben mir sollten offensichtlich 187 weitere Studenten der RWTH informiert werden. Das sind zumindest die Adressen, die als Empfänger im “An”-Feld eingetragen sind.

Ach, mir fällt ein, lieber verkaufe ich nur 186, meine eigene lösche ich lieber vorher aus dem Verteiler 😉 Ich hoffe, von den anderen Empfängern kommt keiner auf die gleiche Idee. Erstens habe ich keine Lust auf Werbung und zweitens würde der mir dann ja die Preise kaputt machen 😉

Vertragsgespräche III

Zwar liegt dieser Anruf schon etwas länger zurück, aber ich will ihn trotzdem nicht unerwähnt lassen.

Ich war gerade unterwegs zum Parkhaus, als mich jemand “im Auftrag von T-Mobile” anrief (das sollte wahrscheinlich schon Hinweis genug sein, um das Gespräch zu beenden, aber Ihr kennt mich ja mittlerweile 😉 ). Er wolle mir gerne eine Zusatzoption anbieten, mit der ich Geld sparen kann. Für so was sei ich immer zu haben, meinte ich, und bat ihn, mir von seinem Angebot zu erzählen.

Sie können demnächst für nur 4 Cent ins deutsche Festnetz telefonieren und sind für Ihre Freunde und Bekannten unter einer billigen Festnetznummer zu erreichen. Das wirkt sich nicht auf die Vertragslaufzeit aus und kann nach drei Monaten jederzeit gekündigt werden. Und das nur für 4,95 € im Monat.

Tatsächlich fand ich dieses Angebot sehr gut. So gut, dass ich T-Mobile@home vor über einem Jahr in Eigeninitiative zugebucht hatte und feststellen konnte: ich spare nichts, sondern zahle mehr. Ungefähr so habe ich das dem Herrn an der Hotline auch erzählt. Er bestand aber weiterhin darauf, dass sein Angebot gut sei. Also, weil ich ja will, dass er meinen Standpunkt versteht, und weil ich auf dem Weg zum Parkhaus nichts anderes zu tun habe, erläutere ich ihm noch mal, warum es sich für mich außerdem nicht lohnt:

Ich habe im Moment einen Vertrag, der mich x € kostet. Am Ende des Monats liegt meine Rechnung immer bei ca. x+5 €. In diesen zusätzlichen 5,- € sind auch meine SMS-Kosten enthalten. Sie sehen also, wenn Sie mir ein Angebot machen, bei dem ich schon eine Grundgebühr von x+5 € habe, ich aber trotzdem zusätzlich noch SMS- und Gesprächskosten habe, kann ich nur verlieren.

Ich finde eigentlich, dass man an dieser Argumentation wenig rütteln kann. Zumindest nicht mit gesunden Menschenverstand.

Natürlich können Sie sparen! Sie müssen natürlich Ihre Telefongewohnheiten ein bisschen anpassen.

Mit anderen Worten: Um mit seinem Angebot sparen zu können, hätte ich ausschließlich die Freiminuten nutzen dürfen, die ich sowieso, also unabhängig von seinem Angebot, habe. Das heißt, ich dürfte weder eine SMS verschicken, noch dürfte ich die verbillgten Festnetzgespräche nutzen, denn dann würden meine monatlichen Kosten im Vergleich zu vorher steigen.

Na danke für diesen Tip!

Leuchtmittelreform

Es ist beschlossene Sache: in der EU wird es ein schrittweises Verbot von Glühbirnen geben. Als erstes sollen im September diesen Jahres die 100W Glühbirnen aus den Regalen verschwinden. Damit ist die EU Vorreiter Mitläufer. Nein, nicht etwa weil Australien schneller war (bei denen tritt ein komplettes Glühbirnen-Verbot 2010 in Kraft), sondern… Kuba! In Kuba gibts zwar kein Verbot, aber trotzdem Energiesparlampen. Warum? Weil sie dort umsonst verteilt wurden! Die Maßnahme sollte dazu dienen, die Kraftwerke zu entlasten.

Und bei uns? Da gibts natürlich nichts geschenkt. Wir müssen die teureren Leuchtmittel selber anschaffen. Teurer? Eigentlich ja nicht wirklich, denn immerhin brauchen sie weniger Strom und halten länger als Glühbirnen. Habe ich mal irgendwo gelesen.

Wie lange gibts eigentlich schon Energiesparlampen? Müssten schon über 100 Jahre sein, wenn die länger halten sollen. Zumindest wenn man die Glühbirne im Feuerwehrhaus in Livermore als Maßstab nimmt. Denn die leuchtet seit, ich konnte es selber beim ersten lesen in einer Zeitschrift nicht glauben und habe deshalb direkt im Internet nach weiteren Quellen gesucht, seit … schätzt erst mal selber, bevor Ihr weiterlest!

Vertragsgespräche II

Mein Anruf bei der Hotline brachte wie erwartet nur eines mit sich: Ernüchterung.

Natürlich senkt sich weder meine Grundgebühr, noch steigt die Anzahl der Inclusivminuten. Mein (Frei-)Minutenpreis bleibt also weiterhin bei horrenden 15 Cent.

Was wurde mir von der Frau am Telefon (ich nenne sie der Übersichtlichkeit wegen einfach mal “die Lügnerin”) angedreht? Es handelte sich, so schätzte die T-Mobile Mitarbeiterin nach meiner Beschreibung des Angebotes, um einen web’n’walk Time 300 Tarif, der 300 Freiminten für die Datennutzung enthält. Und meine Grundgebühr würde sich dadurch nicht nach unten sondern nach oben verändern: diese Option kostet 4,95 € pro Monat. Naja, und dafür könnte ich dann mit meinem Handy im Internet surfen. 300 Minuten umsonst…

Die Lügnerin hat übrigens, als sie mir am Ende noch mal alle Daten des von ihr angebotenen Paketes vorgelesen hat tatsächlich gesagt “300 Web-Minuten”, allerdings auf meine sofortige Unterbrechung und Nachfrage hin gemeint, es handle sich um Gesprächsminuten.

Ich bin ja immer wieder überrascht, mit welcher Dreistheit die Telefonwerber auf Kundenfang gehen.

Euromünzen

Das man bei den Euromünzen gelegentlich über das eine oder andere Symbol auf der Rückseite stolpert, gehört ja fast zum Alltag. Mir erst kürzlich beim einkaufen passiert. Nicht nur das die Münze noch glänzte, als sei sie neu, sie hatte auch ein sehr merkwürdiges Bild.

Weder besonders schön noch spontan sinnvoll für mich… Ideen? Weiterlesen

Ermittlungsarbeit

Vor kurzem gabs in der Eifel einen Raubüberfall auf ein Bekleidungsgeschäft. Im Prinzip hatte ich schon die Zusage von einem Zeugen für einen Bericht hier im Blog. Aus Zeitgründen muss der aber leider entfallen 🙁

Stattdessen gibts einen kleinen Beitrag zum Thema von mir. Dazu kurz die Relevanten Eckdaten des Vorfalls:

  • Raubüberfall auf ein Bekleidungsgeschäft
  • ausschließlich weibliche Zeugen
  • mindestens eine davon zwischen 20 und 25 Jahren alt
  • ausschließlich männliche Beamte der Polizei / Kripo

So weit nichts bemerkenswertes. Zwei Tage nach dem Vorfall gabs Post für eine der Zeuginnen. Und zwar von einem der Polizeibeamten (nicht Kripo). Bemerkenswert vor allem deswegen, weil es erstens keine “Papierpost” war und zweitens keine der Polizei. Es handelte sich vielmehr um eine Nachricht im allgemein bekannten online Netzwerk StudiVZ.

So weit, so belanglos. Interessant ist natürlich die Frage: wie konnte der Beamte die Mitarbeiterin im StudiVZ finden? Die Eifel ist ein Dorf, daher liegt natürlich der Verdacht nahe, dass man sich irgendwie kennt. Aber weit gefehlt, auf Nachfrage erfuhr die Zeugin, dass der Beamte sie vor dem Vorfall, bei dem natürlich die Personalien aufgenommen wurden, nicht kannte:

Datenschutzpanne? Zumindest denkbar, dass aus persönlichem Interesse ein Blick in die Personendaten gefallen ist, auf der anderen Seite: schon der Vorname der Zeugin reicht aus, um sie im Onlineportal StudiVZ zu finden, und der Vorname eines jeden Beteiligten ist mit Sicherheit an dem Abend einige male gefallen, weil sich wahrscheinlich alle Beteiligten untereinander unterhalten haben.

Falls sich jemand die Frage stellen sollte: die betreffende Zeugin ist die einzige der Zeugen, die an diesem Abend kein Namenschild trug.

Ich widerrief!?

Mit der Telekom hatte ich vor kurzem einige Probleme. Vielleicht erinnert Ihr Euch noch an diesen Artikel?! Mittlerweile habe ich noch ein paar mal mit der Hotline telefoniert. Als erstes kurz nach dem damiligen Schreiben, bzw. der Rechnung über 100,- €. Die Telekommitarbeiterin hat mich, nachdem ich minutenlang in der kostenlosen Warteschleife auf einen freien Mitarbeiter gewartet habe, nach einer kurzen Problemschilderung meinerseits wieder für mehrere Minuten in die Warteschleife gelegt, weil sie etwas klären müsse. Geklärt hatte sie dann schließlich, dass mein vorsorglicher Widerspruch korrekt eingegangen sei, alles zurückgestellt worden sei und selbstverständlich keine Kosten entstehen würden. Das Schreiben konnte sie inhaltlich nicht nachvollziehen und auch im System nicht finden. Aber mit der Versicherung, dass keine Kosten entstehen würden, gab ich mich zu frieden.

Erst einen knappen Monat später bemerkte der die Telekom-Rechnungen zahlende Kontoinhaber, dass der damals in Rechnung gestellte Betrag (und sogar noch mehr!!) schon zum Zeitpunkt meines Telefonates abgebucht war! Also wieder (einen Monat später) zum Hörer gegriffen. Zum x-ten Mal erkläre ich der gewohnt freundlichen Mitarbeiterin den gesamten Vorgang und sie versucht, im System nachzuvollziehen, was geschehen ist. Raus kam dabei im Groben folgendes:

Irgendein Mitarbeiter hat meinen Vorgang nicht als Widerspruch ins System eingetragen, dadurch entstanden die in der Rechnung aufgeführten Kosten. Der gesamte Vorgang wurde als normale Umstellung berechnet.

Auf meine Nachfrage, wie das Geld zurückkommen kann, meinte sie, sie würde sich darum kümmern, worauf ich leider nur noch lachen konnte, denn was es bei den Hotline-Mitarbeitern bedeutet, wenn sie sich um etwas kümmern, weiß ich ja inzwischen. Aber, wie üblich, versprach sie mir nachdrücklich, sich zu kümmern und, nach mehrmaligem nachfragen, sagte sie mir auch eine schriftliche Bestätigung über den Vorgang zu (die auch jetzt, über eine Woche später, noch nicht da ist).

Ich könnte das Geld ja auch einfach zurückbuchen, schlug ich vor (das hatte ich vorher schon mit dem Kreditinstitut abgeklärt). Sie meinte, möglich sei das zwar, sie würde mir aber raten, zu warten. Auf der nächsten Rechnung / den nächsten Rechnungen soll eine Gutschrift über den zu viel gezahlten Betrag erhalten sein. Bis dahin kann die Telekom schön mit meinem Geld weiterarbeiten. Ich stimme zu (ja ich weiß, nur begrenzt intelligent…). Seit dem habe ich von der Telekom nichts mehr gehört.

Mal schauen was die nächste Rechnung bringen wird…

Familienausflug

Neulich war ich mit dem Auto auf dem Weg nach Aachen. Im Nachbarort treffe ich eine Familie, die mit ihrem Auto unterwegs ist. Vater, Mutter und ca. 14-jährige Tochter.

Also “mit ihrem Auto unterwegs” ist vielleicht ein bisschen irreführend. Inhaltlich zwar richtig, suggeriert das natürlich, die drei würden in dem Auto sitzend mit ihm fahren. Das trifft es nicht ganz. Das Auto stand quer auf einer Hälfte der Straße vor einer Kurve. Scheinbar gerade aus der Einfahrt gerollt. Und offensichtlich fährt es jetzt nicht mehr. Und die Familie versucht mit vereinten Kräften, das Auto den leichten Hügel hinauf zurück in die Einfahrt zu schieben. Ich halte an, will helfen. Man(n) winkt mich zurück. Ich will wieder in mein Auto zurück, da versagen die Kräfte der Schiebenden und ich laufe, jetzt entschlossen, zu dem Fahrzeug, und helfe, es zurück in die Einfahrt zu schieben.

Das war nicht nur wegen des Hügels eine echte Herausforderung, es war gleichsam eine, weil ich zusammen mit dem 14-jährigen Mädchen (die einzige, die kurz mit mir sprach) und der Mutter schieben musste, während der Vater im Auto saß und lenkte.

Nachdem wir das Fahrzeug ein gutes Stück in die Einfahrt geschoben hatten, bedeutete man mir, ich könne jetzt gehen und rief mir noch ein “Danke” hinterher. Als ich mit meinem Auto an der Einfahrt vorbei weiter meinen Weg fuhr, sah ich, wie sich Mutter und Kind weiter mit dem Auto mühten, um es noch weiter in die (immer noch ansteigend verlaufende) Einfahrt zu schieben.

Nichts spricht gegen die Annahme, dass der Vater ein gebrochenes Bein hatte und deswegen nicht schieben konnte oder ihn andere Dinge dazu brachten, im Auto sitzen zu bleiben! Vorschnelle Schlüsse oder Veruteilungen sind hier sicherlich fehl am Platz, aber ein Schmuzeln (oder auch ein Kopfschütteln) wegen des naheliegenden Gedanken mag trotzdem erlaubt sein 🙂

Ich widerrufe

Vor ca. drei Wochen bekam ich einen Anruf. Der Begann ungefähr so:

Guten Tag,  mein Name ist xy, ich rufe an von der Telekom. Sie werden ab jetzt 4,-€ bei Ihrer Grundgebühr sparen.

Da die Telekom alle zwei Monate bei uns anruft und ich jedesmal darum bitte, doch nur noch jedes halbe Jahr anzurufen, hält sich meine Freude in Grenzen. Erstens lag der letzte Anruf erst knapp zwei Monate zurück und zum anderen gibt es bei den “Sie-sparen-vier-Euro”-Anrufen immer mindestens einen Haken. Also lasse ich mich zu einem knappen, wenig freundlichen “Das ist gut” hinreißen.

Ja, wie gesagt, Sie sparen und das bei mehr Leistung. Sie können dann kostenlos telefonieren.

Jetzt werde ich doch wach. Bei dem letzten Gespräch, und das war wie gesagt noch nicht so lange her, hörte sich das alles noch anders an. Ich frage, nach: “Es wird billiger und es gibt mehr Leistung oder wie?”

Ja genau. (Kurzer Leistungsumriss). Sie bekommen das in Kürze auch noch schriftlich von uns.

Ich sage gut und auf wiederhören. Da der Typ kaum in der Lage war, einen Satz fehler- und stotterfrei rauszubringen, gehe ich davon aus, dass es sich um einen Scherz handelt. Das Gespräch war außerdem viel zu kurz im Verhältnis zu dem, was ich von der Telekom gewöhnt bin 🙂

Den Anruf hatte ich schon fast vergessen, als kürzlich ein Infopaket der Telekom im Briefkasten lag. So ganz schlau daraus werde ich nicht. Ist es eine Auftragsbestätigung, oder ist es keine? Was dagegen spricht: es ist keine Widerrufsbelehrung enthalten, nirgendwo taucht das Wort (Auftrags-)Bestätigung auf und der Schreiben im ganzen erinnert irgendwie an die AOL/T-Online Werbeschreiben, in denen GratisCDs mit Zugangsdaten enthalten waren. Allerdings sind die Zugangsdaten sehr detailiert. Außerdem deuten einige Formulierungen an, dass wir irgendetwas bestellt haben könnten (“Die Nutzung […] ist erst nach dem Freischaltungstermin möglich“, “Sollten sie Fragen zum Stand der Auftragsbearbeitung haben, schauen sie bitte unter…” u.a.).

Seite 1

Seite 2

Da ich keine Widerufsbelehrung erhalten habe und auch keiner der Anschlussinhaber (oder ein Bevollmächtigter) einen Auftrag abgeschlossen hat, mache ich mir keine Sorgen. Sollte es sich tatsächlich um eine Auftragsbestätigung handeln, haben wir ja ein unbegrenztes Widerrufsrecht nach §§312d Abs. I,II; 312c BGB.

Einen Tag später änder ich meine Einstellung angesichts der Tatsache, dass ein Anruf bei der Telekom kostenlos ist. Zu meiner Überraschung teilt mir die Telekommitarbeiterin mit, es gebe tatsächlich einen Auftrag zur Umstellung unseres Anschlusses. Der sei für den 11. Oktober vorgesehen. Ich schaue auf den Kalender und sehe: heute ist der 8. Ich solle schnellstmöglich einen Widerruf senden. Noch am gleichen Tag habe ich das auch getan. Ein Schreiben an die Telekom in der ich auf deren Versäumnis bezüglich der Belehrung sowie das Fehlen unserer Willenserklärung hinweise und vorsorglich alle vermeintlich abgegebnen Erklärungenen widerrufe.

In der folgenden Woche rufe ich noch mal an und erfahre, dass mein Schreiben nicht eingegangen ist. Nach einigen Erklärungen schaffe ich es, die Frau zu überzeugen, die Bestellung sofort rückgängig zu machen und die Leitungen wieder umzustellen. Erst zwei Tage später merke ich: scheinbar läuft der neue Anschluss irgendwie noch/doch: die Internetverbindung ist viiiiel schneller. Downloads sind jetzt mit über 700KB/s möglich!

Am gleichen Tag kommt dann ein weiteres Schreiben der Telekom. Es handelt sich diesmal um eine klar als solche bezeichnete Auftragsbestätigung. Darin steht als “Wegfall” aufgeführt das von uns nicht erworbene, irrtümlich aktivierte Paket. Als “Zugang” ist die alte Konfiguration aufgeführt. Also alles perfekt. Etwas, ich nenne es mal zurückhaltend “störend” ist allerdings: die Umstellung (also im Prinzip der Widerruf) wird uns mit 99,95 € in Rechung gestellt!! Dafür ist diesmal eine den Anforderungen genügende Widerrufsbelehrung enthalten. Kann ich also jetzt den Widerruf kostenlos widerrufen?!

Intensivreinigung

Jeder kennt das Problem: Elektrogeräte richtig sauber zu bekommen, ist nicht ganz einfach. Wer schon mal einen nur zwei Jahre alten Rechner von innen gesehen hat weiß, was ich meine. Am besten wäre wahrscheinlich ein Dampfreiniger. Aber Wasser ist in der Nähe von Elektronikteilen nicht gerne gesehen. Und seinen USB-Stick würde man auch nie in die Waschmaschine stecken. Zumindest nicht freiwillig.

Ich durfte kürzlich den Schock miterleben, als bemerkt wurde, dass ein USB-Stick aus Versehen einen Waschgang mitgemacht hat. Und, damit die Sache auch einen gewissen Reiz bekommt, waren auch noch erhaltenswerte Daten darauf enthalten. Das ist jetzt eine Woche her. Heute ist der Tag, an dem ich probieren darf, ob er noch funktioniert, oder nicht. Ich selber glaube, wenn man ein solches Elektronikteil lange genug hat trocknen lassen (eine Woche scheint mir lange genug) und man nicht das Pech hat, das irgendetwas gerostet ist, dürfte Wasser dem ganzen eigentlich nichts anhaben.

Auf der anderen Seite: die Funktionsweise eines Flashspeichers ist mir nicht geläufig. Denkbar, das der Speicher an sich nicht Wasserresistent ist…

Wie dem auch sei: ich bin eigentlich recht optimistisch. Gleichzeitig jedoch so sketptisch/vorsichtig, dass ich das lieber mal nicht am Laptop ausprobiere sondern an meinem USB-Hub. Obgleich ich da kein Risiko sehe, will ich doch auf Nummer sicher gehen und jegliche Gefahr für meine PC ausschließen 😉 Weiterlesen