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Entdeckungen vor der Haustüre

edit 01.09.2008, 1:30 Uhr: DIe Bilder sollten jetzt beim anklicken tatsächlich in bester Qualität geöffnet werden.

Neulich habe ich bei uns den Rasen gemäht. Und wie immer hats keinen Spaß gemacht: mit einem kleinen, schmalen Benzinrasenmäher, natürlich einem ohne Katalysator, im Luftkurgebiet Nordeifel zwei Stunden lang Bahnen ziehen. Und, um das ganze wenigstens ein bisschen interessant zu gestalten, ist die Grünfläche natürlich mit allerhand Hindernissen, wie Feuerstelle, Büschen, Sträuchern, Bäumen, Komposthaufen, Wäschedraht, Blumenkästen und manchem mehr gespickt.

Aber manchmal gibt es auch kleine, versteckte Entschädigungen. Es ist nun nicht so, als würde ich nie über unser Grundstück laufen, aber manche Dinge übersieht man einfach. Ich weiß nicht, wie oft ich schon an dem einen Baum vorbei zum Kompost gegangen bin, offensichtlich habe ich dabei auf jeden Fall irgendetwas anderes im Blick gehabt, denn die Auswüchse habe ich zum ersten mal beim Rasenmähen entdeckt.

Ich schätze es handelt sich um Pilze, die den Baum befallen haben. Sie sind ziemlich hart und die Tropfen, die an ihnen hängen, sind nicht, wie zuerst dachte, irgendeine klebrige Masse, sondern scheinen ganz normales Wasser zu sein. Sichtbar befallen ist der Baum von drei dieser Gewächse, die ich mal aus verschiedenen Perspektiven fotografiert habe. Der Pilz, der wie eine Plattform aussieht, ist auf ca. drei Metern Höhe. Aber zum Glück gibts ja Leitern 🙂

Die Bilder sollten beim anklicken in besserer Qualität angezeigt werden:


Die drei Pilze am Baumstamm:

 

Der Pilz unten rechts:

 

Der Pilz unten links:

 

Der obere Pilz:

Fettnäpfchen

Heute hatte ich ein Telefonat mit einer Freundin, die der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas angehört. Irgendwann klingelt es bei ihr an der Türe. Sie bat mich, kurz zu warten. Zum Glück konnte ich das folgende Gespräch mit anhören. Kurze Vorabinfo: meine Gesprächspartnerin am anderen Ende der Leitung wohnt mit ihrem Lebensgefährten im eigenen Haus.

Mann an der Türe:

Guten Tag, wir kommen von (Firmenname). Sind Deine Eltern da?

Sie:

Die wohnen nicht hier.

Mann an der Türe:

Ach so, entschuldigung (lacht kurz). Also wie gesagt, wir kommen von (Firmenname), keine Angst also, wir sind keine Zeugen Jehovas oder so was, wir sind seriös. Wir wollen uns nur mal Ihr Haus ansehen und auf eventuelle Sicherheitsmängel hin überprüfen […]

Wow, innerhalb von einer Minute zwei dicke Fettnäpfchen erwischt. Nicht schlecht, das schaffen selbst die Zeugen Jehovas nicht! Und ob es so intelligent ist, zwei fremde Menschen ins Haus rein zu lassen, die das daraufhin auf Einstiegsmöglichkeiten sondieren Sicherheitsmängel überprüfen, weiß ich im Übrigen auch nicht…

Standortfragen

“Tanzen an Erft und Rur”. Letztes Jahr hat die Veranstaltergemeinschaft aus dem Kreisgebiet Erftstadt/Düren/Nideggen die Standardtänzer für zwei Tage auf zwei Tanzflächen in die Sporthalle nach Liblar eingeladen, dieses Jahr laden wir die Seniorentänzer aller Leistungsklassen am Sonntag, den 14. September 2008 in die “Veranstaltungshalle” der Grundschule Schmidt ein.

Der Wechsel der Örtlichkeiten hat vor allem einen Grund: Liblar stellte uns zwar eine große Sporthalle zur Verfügung, jedoch ohne Parkett. Die Kosten für verlegbares Parkett haben uns das wirtschaftliche Ergebnis des ersten Turniers [1][2][3][4] total ruiniert. Dazu kam, dass es zu der Halle in Liblar keinen ebenerdigen Zugang gibt, so dass die Parkett-Elemente (ca. 1,5×1,5 und sauschwer, weil aus Echtholzparkett auf Metallgrundfläche) alle einzeln in die Halle getragen werden mussten. Die Fläche war 320 Quadratmeter groß, so das um die 140 Platten zu schleppen waren. Ein Highlight dabei war, dass die einzelnen Elemente wiederum in Massiv-Holz-Kisten á 30 Platten verpackt wurden, die wiederum von uns gestapelt werden mussten. Die Kisten waren auch mit vier Mann kaum zu heben.

Im Vorfeld zu diesem Turnier haben wir im Großraum Erftstadt/Düren/Nideggen einige Möglichkeiten erörtert, letztendlich viel die Wahl auf die Schmidter Sporthalle. Die Gründe hierfür: die Tanzsportgemeinschaft stellt die größte Anzahl Helfer der beteilitgten Vereine. Die Nähe zum Veranstaltungsort ist daher von Vorteil. Die Halle in Schmidt hat einen Boden aus schwingend verlegtem Parkett (keine Ahnung, wie man das in der “Fachsprache” nennt). Die Halle bekommen wir umsonst zur Verfügung gestellt, so dass sich die Fixkosten auf ein Minimum reduzieren. Die einzigen zu stemmenden nennenswerten Fixkosten sind die Kosten für die Wertungsrichter.

Rechnen soll sich das ganze über drei Wege: zum einen ist von jedem startenden Paar (wie bei jedem anderen Turnier auch) eine Startgebühr in Höhe von 5,- € zu entrichten. Weiterhin sollen alle Gäste/Zuschauer einen Eintrittspreis von 2,50 € (Schüler, Studenten etc.) bzw. 4,- € zahlen. Und als letzte Einnahmequelle hoffen wir auf den Verkauf von Getränken, Kuchen und Grillgut. Für Verluste haftet die Veranstaltergemeinschaft, also die vier veranstaltenden Vereine.

Alle die die Halle in Schmidt noch von früheren Besuchen kennen, werden sich vielleicht fragen, ob die Halle ein angemessener Rahmen für ein derartiges Turnier sein kann.

Alte Halle

Das war auch das dringenst zu lösende Problem aus Sicht der Veranstaltergemeinschaft. Aus unserer Sicht kann ich sagen: glücklicherweise ist das Dach der Halle vor ca. einem Jahr (also noch bevor wir überhaupt an ein Turnier in Schmidt denken konnten) wegen Einsturzgefahr erneuert worden und auch der dabei am Parkett entstandene erhebliche Wasserschaden kann uns nur zu Gute kommen: die Halle verfügt jetzt über einen neuen Parkettboden. Trotzdem ist die Substanz der Halle ungepflegt, dreckig und alt. Da gibts Schimmel in den Ecken, Dreck auf allen Absätzen und dunkel Flecken (von Bällen, Seilen) an allen Wänden. Am schlimmsten aber: seit das Dach erneuert ist, ist die Akkustik der Halle “höhlengleich”. Sein eigenes Wort zu verstehen erfordert schon Anstrengung, die Worte von anderen zu verstehen ist manchmal schlicht unmmöglich.

Eine angestrebte Renovierung und Schallisolierung würde jeden Kostenrahmen sprengen und einen Sponsor für unser Vorhaben zu finden scheint einem Wunschtraum gleich zu kommen. Trotzdem ist Sponsoring die einzige Möglichkeit, die Halle für das Turnier, aber auch für den allgemeinen Gebrauch nutzbar zu machen (ward Ihr schon mal mit einer Horde Grundschülern in einer schallenden Höhle? Falls nicht, könnt Ihr mit den Sportlehrern in Schmidt reden…). Tatsächlich konnten wir einen Sponsor finden, der uns bei der Renovierung der Halle unterstützen würde. Weiterlesen

Was waren noch mal “Drop Caps”?

Es ist schon ein bisschen Zeit vergangen, seit es hier die nicht ganz ernsthaft Abstimmung bezüglich der Drop Caps gab. “Drop Cap”, das ist der erste Buchstabe eines Beitrages der in zweifacher Zeilenhöhe und dementsprechend proportional auch in der Horizontalen gestreckt wird. Diese Layoutspielerei war eher aus Versehen als mit Absicht eine Zeit lang hier im Blog verwendet wurden. Weil ich nicht sicher war, hatte ich seinerzeit eine Umfrage gestartet. Zwischenzeitlich hatten die Geschwindigkeitsprobleme hier im Blog ein Ausmaß angenommen, dass so nicht mehr hinnehmbar war. Nach einigen Versuchen und mit der Hilfe von Gemini und Phil konnte das Design als Ursache für die Geschwindigkeitseinbußen ausgemacht werden. Es gab daraufhin eine kurzfristige Umstellung des Layouts auf ein Apple-Inspiriertes Design, das weniger Zuspruch fand, dafür aber deutlich schneller war.

Die Geschwindigkeitsprobleme mit dem aktuellen Layout habe ich jetzt einigermaßen in den Griff bekommen, so dass die Abstimmung von damals wieder aktuell ist. Deswegen hier das Ergebnis:

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Randnotiz: Warum hat eigentlich der Punkt die meisten Stimmen erhalten, bei dem man mir nebenbei noch einen reinwürgen kann 😕

Zusammengefasst gibt es also 6 Stimmen gegen Drop Caps und 7 dafür (ich selber habe mit abgestimmt). Der Aufmerksame Beobachter wird gemerkt haben, dass es trotz dieses knappen, aber dennoch eindeutigen Ergebnisses keine Drop Caps gibt und das wird sich auch auf absehbare Zeit nicht ändern. Layouttechnisch ist das benutzen von Drop Caps an einigen Stellen etwas problematisch, wenn bspw. ein Text anstelle eines Buchsstaben mit einem Satzzeichen beginnt, oder der erste Abschnitt nur eine Zeile hat. Daher widersetze ich mich hier mal der knappen Mehrheit und hoffe auf allseitiges Verständnis rechne mit allgemeiner Gleichgültigkeit.

Ende der Sommerpause

Nicht nur hier im Blog, an den Schulen in NRW, auch in der Tanzsportgemeinschaft sind die Ferien vorbei. Und wie war der Start? Nach all’ meinem Klagen hier im Blog dürfte jedem klar sein: der erste Termin konnte nur ein Reinfall werden. Um dem wenigstens ein bisschen vorzubeugen gabs in der Woche vorher eine Erinnerungs-eMail und drei Stunden vor dem Start noch mal eine SMS an alle Mitglieder.

Und der Erfolg spricht für sich mich 😉 Nicht nur, dass fast alle da waren, die die nicht da waren haben sogar alle abgesagt! Ein perfekter Start.

Zumindest für uns: in der Gruppe des anderen Trainerpaares ist nur ein Paar erschienen…

Weiter gehts!

Tatsächlich geschafft! Diesmal bleibt es nicht bei der bloßen Ankündigung, diesmal ist es die Feststellung: Die Sommerpause ist vorbei. Ich hoffe, mit dem neuen Design kann sich jeder anfreunden. Diesmal gibts auch keine meiner leicht inflationär benutzten Umfragen zum “neuen” Design, denn ich bin für den Moment zufrieden 🙂 Natürlich bleibts nicht bei dem Zitat der Woche und dieser Feststellung. Da geht heute noch mehr 😉

Zitat der Woche

Wer kennt ihn nicht, den kleinen Prinzen? Vor allem dank dieses Buches ist der Name Antoine de Saint-Exupery jedem ein Begriff. Wahrscheinlich kennt jeder das eine oder andere Zitat im Alter von 44 Jahren verstorbenen Saint-Exupery , und eins soll diese Woche das Zitat der Woche werden. Und zwar einfach deshalb, weil es das Wesen eines guten Textes treffend beschreibt und irgendwie im Widerspruch zu dem steht, was man manchmal auch (und vielleich sogar besonders) hier zu lesen bekommt. Was einen vollkommen Text ausmacht, beschreibt der französischer Schriftsteller und Flieger in seinem Buch Wind, Sand und Sterne folgendermaßen:

Ein Text ist nicht dann vollkommen, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann.

Back to the rootsLayout Update Downgrade

Diese Woche versuche ich es noch mal mit einem Schritt zurück. Nachdem das neue Layout nicht so gut angekommen ist, habe ich mir noch mal das alte vergenommen. Es scheint, als würden die älteren Versionen flüssiger laufen, als die neuen. Ich lass das jetzt erst mal so, vielleicht könnt Ihr mir im Laufe dieser oder nächsten Woche noch mal ein Feedback geben, was Ihr von dem neuen alten Layout in Bezug auf die Geschwindigkeit haltet.

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Edit 22.08.2008: Die Abstimmung ist beendet. Am Sonntag ist die Sommerpause zu Ende und alles wird in alten und doch irgendwie neuen Glanz erstrahlen 😉

Außerdem habe ich den oft kritisierten Hintergrund in einen dezenten Farbverlauf geändert. Ihr erinnert Euch noch an den alten? Zur Erinnerung hier noch mal ein Bild:

Der alte Blog-Hintergrund

Welchen findet Ihr besser?

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Edit 21.08.2008: Die Abstimmung ist beendet. Zum Wochenende wird es auch hier eine Änderung geben, die insbesondere dem Kommentar von Phil Rechnung trägt!