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Erdgeschoss

Unser Erdgeschoss ist jetzt auch ein gutes Stück weiter voran gekommen. Im Prinzip haben wir hier das gleiche gemacht, wie schon oben: neue Böden, Wände und Türen. Folgendes haben wir unten anders gemacht:

Türbeschläge

Oben haben wir die alten Türbeschläge weiter verwendet. Einerseits haben sie uns gefallen und andererseits sind sie allesamt weder beschädigt noch abgenutzt. Sie sehen ungelogen aus wie neu. Warum also ersetzen? Da die Türanzahl unverändert ist, war das problemlos möglich. So sehen die Türbeschläge oben aus:

Unten sieht das etwas anders aus. Die sind weder schön und darüberhinaus auch deutlich abgenutzt.

Darum wollten wir dort neue. Ich habe einfach sehr spontan im Geschäft relativ günstige Standardbeschläge ausgesucht und muss sagen: ich freue mich jeden Tag darüber! Mir war nicht bewusst, dass Türgriffe so unterschiedlich gut in der Hand liegen können und auch im Laden hatte ich nicht darauf geachtet. Aber es ist mir jetzt jeden Tag eine Freude unsere Türen zu öffnen / schließen, einfach weil die Griffe so gut in der Hand liegen. Optisch kein Highlight, aber kommt sie gerne mal testen

Tapeten

Auf der oberen Etage haben wir teilweise vorhandene Tapete überstreichen lassen und dort wo es nötig war, Raufasertapete neu verkleben lassen. Raufaser – ist halt Raufaser. Nicht schön aber praktisch. Irgendwie hatte ich das Gefühl, wenn wir schon soviel Geld für “neue Wände” ausgeben, dann sollte da für unten was anderes her, also habe ich unseren Maler angesprochen. Es war kein langes Gespräch, er meinte, “Ok, dann nehmen wir halt eine weniger grobe Raufaser”. Ich habe mir gar nicht angeschaut was “weniger grob” bedeutet, sondern habe es einfach abgenickt.

Perfekte Entscheidung! Sieht wesentlich eleganter aus und ich würde es auch gar nicht als Raufaser erkennen Die ausführenden Maler meinten “Naja, das ist ja schon fast Malerfließ”. Ok, wie auch immer, sieht auf jeden Fall sehr gut aus.

Steckdosenabdeckungen

Hatte ich schonmal von geschrieben. Mehrheitlich wurde im Erdgeschoss die sehr hässliche (und seinerzeit super teure) Schalterserie Busch Jaeger LX in der Farbe Bronze / Braun verbaut.

Die musste natürlich komplett raus. Zwar nicht ganz billig, denn an Dosen der unteschiedlichsten Art wurde hier nicht gespart, aber das wars auf jeden Fall wert. Ich hatte ein paar wenige Dosen schon vor dem Renovieren ausgetauscht und es war sofort andere, bessere Raumoptik.

Was bei der Aktion leider total nervt: wir haben wieder ein Busch Jaeger Schalterprogramm gewählt. Vorteil: die Unterputzeinheiten können bleiben. Nachteil: man kann viele Abdeckungen nicht ohne Unterputzeinheit kaufen. Jetzt haben wir daher 30 Unterputzelemente für Steckdosen (die sind wenigstens trotzdem billig) und fünf für Lautsprecher (die sind leider wegen der Unterputzeinheiten teuer), die wir nicht benötigen. Und später kommen in Esszimmer und Küche nochmal ca. 10 Steckdosen dazu.

Und natürlich ist jedes einzelne Element (Rahmen, Abdeckung und zum Teil auch die Unterputzeiheiten) in Plastik eingepackt – teilweise sogar in Papier und Plastik. Grenzenlose Verschwendung.

Gäste Bad

Ich hatte ja erwähnt, dass die Renovierung der unteren Etage begonnen hat – zwischenzeitlich ist sie sogar schon weitgehend abgeschlossen. Böden und Türen sind schon drin und auch die Wände sind neu Tapeziert und/oder gestrichen. Was noch fehlt ist eine Tür für den großen Durchbruch ins Wohnzimmer und gaaaanz viel Einrichtung.

Unser Gästebad wollen wir im Moment nur ganz leicht verändern, daher ist das schon fertig So sah es vorher aus:

Hier wollten wir “nur” Boden, Türe und Waschuntertisch und -becken erneuern und haben das jetzt auch geschafft.

Erstaunlich viele Hürden ergaben sich beim Austausch des Waschtischs. Klar: alles andere (Boden und Tür) haben ja auch die Profis gemacht… Zunächst musste ich beim Abstellen des Wassers feststellen, dass einer der Eckhähne defekt ist und nicht richtig schließt. Mit sehr viel Gewalt und viel zu großem Werkzeug gelang es mir, ihn so dicht zu bekommen, dass ein Ausbau der Armatur problemlos möglich war. Die Eckhähne habe ich bei der Gelegenheit natürlich auch getauscht.

Beim Einbau der neuen Armatur waren die mitgelieferten Flexschläuche zwei Zentimeter zu kurz. Also noch 10 Zentimeter Verlängerungen für die Flexschläuche besorgt.

Dann fehlten beim Beckenabfluss 17 Zentimeter Abflussrohr. Ich dachte, ich hätte noch Material dafür hier. Nach drei Fehlversuchen habe ich es mit Rohr-Resten geschafft, den Abluss dicht zu bekommen. Leider sah das so schlimm aus, dass ich doch noch ein 20 Zentimeter Abflussrohr (“Fallrohr”) nachgekauft habe. Jetzt ist es nicht nur dicht, sondern auch optisch in Ordnung – was natürlich nicht relevant ist, denn sehen kann man den Abfluss nicht.

Zur Krönung passten die Schubladen in unserem neuen (sehr günstigen) Waschuntertisch nicht. Ließ sich zum Glück auch beheben, aber im ersten Moment sah das echt schlecht aus… Aber hey: das Ergebnis ist schon eine echte Modernisierung im Vergleich zu vorher, oder?

Die Fußleisten im Flur werden natürlich noch angepasst und die Lampe im Bad tauschen wir vielleicht auch noch.

Die Türen und Böden sind übrigens die gleichen wie in der oberen Etage.