StFeder.de

Zitat der Woche

Diese Woche gibts mal ein Zitat von einem mir unbekannten Autor. Ich habe das mal vor Jahren auf einem Plakat gelesen, aber eine Quellenangabe fehlte.

Die schönste Zeit im Jahr ist die Regenzeit
denn es ist die einzige Zeit
in der Du mit erhobenen Haupt durch die Straßen laufen kannst

während Du weinst.

Zitat der Woche

Bis jetzt hats hier noch nie eine so angeregte Diskussion gegeben, wie beim letzten Zitat der Woche. Darum konnte sich dieses auch fast zwei Wochen als “Zitat der Woche” behaupten. Heute wird gewechselt. Diesmal wieder gewohnt unpolitisch. Dafür liegt es mir am Herzen.

Zwar ist die Aussage banal und für keinen neu, aber oft sind es die banalen Dinge, die man nicht bemerkt oder erst dann, wenn es zu spät ist.

Von Francois Mauriac (französischer Schriftsteller, 1885-1970):

Keine Liebe, keine Freundschaft kann unseren Lebensweg kreuzen, ohne für immer eine Spur zu hinterlassen.

Respekt

Wenn wir in unserer Tanzabteilung Paaren das Tanzen beibringen, dann freuen wir uns über jedes Lob und über jeden Dank den wir dafür bekommen. Ich erwarte weder das eine, noch das andere. Aber ich erwarte, dass man uns, wenn man unser Angebot in Anspruch nimmt, respektiert. Uns als Tanzabteilung und mich persönlich. Das Verhältnis in unserer Abteilung ist schon immer sehr gut und freundschaftlich gewesen. Leider scheint immer dann eine freundliche Maske verloren zu gehen, wenn es darum geht die Abteilung zu verlassen.

Im April werden es zwei Jahre, dass wir damals unsere alte Gruppe abgegeben und mit einer anderen zusammengelegt haben und die neue Gruppe ins Leben gerufen haben. In diesen zwei Jahren haben wir eine ganze Reihe von Tänzern kommen und vor allem gehen sehen. Insgesamt haben uns in den zwei Jahren 37 Personen verlassen. Das sind deutlich mehr Personen, die uns verlassen haben, als aktive Tänzer in unserer Gruppe. Von den Abgängern ist einer in eine andere Gruppe gewechselt und zwei sind wegen Krankheit ausgeschieden. Weitere 8 Personen haben sich aus diversen Gründen formal korrekt, meist einfach mündlich bei mir, abgemeldet. Bleiben noch 26 Ehemalige.

Bei 8 musste ich mich melden, um zu erfahren, dass sie sich als abgemeldet betrachten. Acht Personen, die es nicht für nötig hielten, sich in irgendeiner Art und Weise zu verabschieden oder zumindest abzumelden. Ein Teil derer war wohl in der Lage, den Abteilungsbeitrag, der weiter abgebucht wurde, zurück buchen zu lassen und uns auf drei Euro Bearbeitungsgebühr sitzen zu lassen. Ein Anruf wäre aber auch wirklich zu viel Arbeit gewesen! Bleiben aber immer noch 18 Personen, die ich unter die Gruppe der “Ehemaligen” gefasst habe. Manchmal ist Anstand Glückssache. Von den 18 Leuten habe ich nie mehr etwas gesehen oder gehört. Eine Abmeldung gibt es bis heute nicht. Der letzte derartige “Abgang” liegt fast ein Jahr zurück. Einfach nicht mehr gekommen…

Warum die Überschrift “Respekt”? Unter den 18 ehemaligen Tänzern sind einige Quereinsteiger, in die meine Partnerin und ich viel Arbeit investiert haben. Wir haben in unserer Gruppe bis zur Eröffnung der neuen Gruppe vor zwei Monaten permanent neue Mitglieder aufgenommen. Natürlich konnten die nicht ad hoc einsteigen sondern mussten erst auf den Stand der Übrigen gebracht werden. Das ging anfangs nur auf Kosten der schon länger tanzenden. Nachher haben wir für Quereinsteiger eine zusätzlich Trainingseinheit angeboten, an der ein bis drei Paare teilnahmen. Natürlich kostenlos. “Selber schuld” sagen wahrscheinlich jetzt viele und haben recht. Auch wenn ein “Danke” schön wäre, ist das Mindeste was ich erwarte Respekt. Aber acht Personen hielten weder das eine, noch das andere für nötig und tauchten einfach von einem auf den anderen Tag nicht mehr auf und haben sich nie mehr gemeldet.

Jedes Mal wenn ich die Mitgliederliste durchgehe, ärgere ich mich über die 26, die es nicht für nötig hielten, sich irgendwie abzumelden. Vielleicht sollte ich mich das nächste mal einfach freuen, denn wer will schon mit Leuten zu tun haben, die nicht mal die Grundregeln des Guten Tons beherrschen?

HeadsetsEin neuer Versuch

Nachdem sich die Diskussionen hier im Blog auf einem meinen politischen Horizont fast schon übersteigenden Niveau bewegen, traue ich mich kaum, noch mal von meinen Headset-Problem zu schreiben, das jegliche politische Relevanz vermissen läßt… Weil die persönliche Relevanz für den einzelnen oft schwerer wiegt als die gesellschaftliche Relevanz, blogge ich trotzdem noch mal den aktuellen Sachstand 😉

Nach dem Reinfall beim Musikladen xy in Aachen dachte ich, es sei an der Zeit für einen Strategiewechsel. Der Musikladen in Aachen erinnerte von Größe und Mitarbeiteranzahl eher an einen Familienbetrieb. In Köln gibt es dagegen einen Musikladen, der in seinem 400 Seiten starken Katalog schreibt:

Keiner in Europa ist größer

Klingt schon mal vielversprechend, zumal die auch mit großem Serviceangebot werben. Wegen der zentralen Lage nahe dem Hauptbahnhof wars auch kein Problem, den Laden zu erreichen. Leicht abschreckend war die Aufteilung der Geschäfts-/Verkaufsräume: anstelle einer Eingangstüre warteten wir vor einer Aufzugstüre auf den nächsten Aufzug, der uns beängstigend knarzend nach oben brachte. Über mehrere, dann ohne Aufzug zu erreichende Ebenen verteilte sich die Präsentationsfläche. Nach zwei Rundgängen durch alle Abteilungen entschieden wir uns, einfach mal zu fragen, in welcher der Abteilungen man Funkmikros finden könnte. Und siehe da: wir fanden dann auch sofort eine Beratertheke mit drei Beratern, von denen einer sogar sofort zur Verfügung stand. Da ich leider selber keine Ahnung von Funksystemen habe, nahm ich den dann auch sofort in Anspruch. Weiterlesen

Musik Laden in AachenFinale

edit: Ich habe den Namen des Aachener Musikladens aus dem Beitrag entfernt, und nenne ihn bis auf weiteres nur noch “Musikladen xy”.

Die gute Nachricht gleich vorweg: es ist mir gelungen, gestern jede Beziehung zum Musikladen xy zu beenden.

Und jetzt der Reihe nach:

Bei meinem dritten Besuch hatte man mir auf Nachfrage bestätigt, dass alle bestellten Teile innerhalb von zwei bis drei Tagen abholbereit im Laden seien. Dass das nicht geklappt hat, hatte ich ja bereits im anderen Beitrag berichtet. Jetzt sind seit der Zusage zehn Tage vergangen und ich dachte, nach den weniger positiven Erfahrungen in der jüngeren Vergangenheit, sei es angebracht, ein wenig öfter zu erscheinen. Eigentlich entspricht das nicht meiner Art, i.d.R. bin ich ein überaus geduldiger Kunde, aber ich muss gestehen, dass ich ein wenig Bedenken hege, überhaupt jemals ein funktionierendes System von dem Laden zu bekommen. Weiterlesen

Ende des Auslandssemesters

Meine Freundin ist gestern nach einem halben Jahr sicher auf dem Düsseldorfer Flughafen gelandet. Das “Horrorvideo” von der Flugzeuglandung beim Sturmtief Emma kannte meine Freundin zum Glück nicht, denn sonst hätten sie die Turbulenzen, die es auch auf ihrem Flug in etwas größerem Maße gab, vielleicht mehr aus der Ruhe gebracht. Aber so war das einzige, was für ein bisschen Unmut sorgte die mehr als einstündige Verspätung. Aber was solls: nach einem halben Jahr kann so eine Stunde auch kaum noch stören und als wir uns in die Arme schlossen, war die Verspätung auch schon vergessen.

Einen Beitrag in der Kategorie “Auslandssemester” wird es jetzt nicht mehr geben. In den nächsten Wochen werde ich die Kategorie gegen ein Tag in der Themenwolke austauschen.

Rechtliche und andere Fallen

Zu meinem Artikel bzgl. des Musik Center in Aachen erhielt ich von Gemini folgenden Kommentar:

[…] Du musst evtl. ein bisschen aufpassen, wenn Du sowas schreibst. Wegen Abmahnungen […]

Als ich heute um ca. 1 Uhr nach einem gemütlichen Abend in einer Bar in Aachen zu meinem Auto ging, konnte ich in der Pontstraße in einem geschlossenen Lokal einen einsamen letzten Gast beobachten. Es machte nicht den Eindruck, als wolle er noch länger bleiben, denn er ging vor dem Fenster entlang und es wirkte, als suche er einen Ausgang. Nachdem er die Fensterfront einmal komplett abgesucht hatte, verschwand er wieder ins unbeleuchtete innere des Lokals. Wie hoch ist die Gefahr für mich rechtlich belangt zu werden, wenn ich jetzt den Namen des Restaurants nenne? Weiterlesen

Musikladen in AachenDer Kunde ist König??

edit: Ich habe den Namen des Aachener Musikladens aus dem Beitrag entfernt, und nenne ihn bis auf weiteres nur noch “Musikladen xy”.

Nachdem die Sporthalle in der wir tanzen renoviert wurde, haben wir ein Schallproblem und daher ein nicht unerhebliches Verständigungsproblem beim Unterrichten. Die Lösung liegt nahe: Ein Headset muss her. Ich halte meine Stimme für laut genug, beuge mich aber dem Druck und mache einen Versuch mit einem Handmikrofon. Die Resonanz ist ausschließlich positiv. Eine Woche später stehe ich dann mit einem Leihheadset vor der Gruppe… und fühle mich sehr unwohl. Aber die Gruppe ist begeistert. Also steht fest: zwei Headsets für die Unterichtenden müssen her. Audiotechnik fällt in meinen Bereich. Nach einer leicht ziellosen Suche im Internet und rundfragen bei Bekannten, fällt mir der Musikladen xy in Aachen ein. Da bin ich schon öfter hervorragend beraten und bedient worden.

Erster Besuch:

Ich erkläre unseren Bedarf und erfahre, dass es im unteren Preissegment kaum Stationen gibt, die den Anschluss von zwei Drahtlosen Mikrofonen / Headsets erlauben. Aber ich liebe diesen Laden, weil er immer eine Lösung hat: einfach eine Station für ca. 170 € kaufen, die mit zwei Handmikrofonen ausgestattet ist und dann ein Erweiterungsset mit zwei Beltpacks (oder wie auch immer diese Headset-Dinger heißen mögen) für je ca. 40 € dazuerwerben. Wären insgesamt etwas über 250 € gewesen. Die Station ist vorrätig, die Packs müssen bestellt werden. Mit diesen Infos geh’ ich erst mal nach Hause.

Zweiter Besuch:

Ich entscheide, erst mal nur die Station zu nehmen um zu schauen, ob die Mikrofone ausreichend gut sind (Sende-/Empfangsleistung). Bei der Gelegenheit erzählen mir die beiden Mitarbeiter, man habe mir beim ersten mal das falsche Erweiterungsset rausgesucht, das korrekte kostet ca. 20 € pro Einheit mehr. Naja, trotzdem noch günstig.

Erster Versuch:

In der Halle beim Training am nächsten Tag sind wir begeistert: alles wie erwartet und mit hervorragender Haptik. Leider funktioniert nur ein Mikrofon. Beim Einschalten der Empfangsstation leuchten kurz alle LEDs auf, außer denen der zweiten Empfangeinheit, so dass ich glaube, dass dort ein Defekt vorliegt. Weiterlesen

Schadensbericht III Noch mehr Pech

Es nimmt kein Ende: nach Reifenpanne und Blechschaden, wurde es aber auch noch mal Zeit für was neues. Heute Mittag steige ich in mein Auto, starte… und höre den kläglichen Versuch des Anlassers, den Motor zum laufen zu bringen, bevor er kraftlos mit einer letzten Umdrehung aufgibt. Batterie leer, so mein erster Gedanke. Zum Glück steht in der Garage nicht nur mein Auto und in meinem Kofferraum liegt neben dem gerade wieder verstauten Reserverad mein Starthilfekabel. Reicht ein Ford Ka (hat der 50 PS?) aus, um einem Vectra mit mehr als doppelt so starken Motor Starthilfe zu geben? Gleich würde ich es erfahren. Alles angeschlossen, nichts läuft 😕 Was kann das sein? Zum Glück stimmt mein erster Verdacht: es lag nur am fehlenden Kontakt einer der Klemmen. Nachdem ich an allen einmal gewackelt habe, startet mein Auto tadellos.

Auf zum Opelhändler meines Vertrauens. 120 € und eine neue Batterie gehört mir. Ok, ich werde es mir überlegen. Das Auto startet jetzt eigentlich wieder zuverlässig… naja, aber ehe ich demnächst wieder da stehe… also wieder hin zum Ople Händler (beim Hobby Extra kostet die Bosch Batterie glatt 10 € mehr). Während der Mitarbeiter die Rechnung fertig macht, zücke ich meine EC-Karte. Der Mitarbeiter tippt, geht vom PC mal zum Telefon, mal zum Drucker. Die zweite Mitarbeiterin blickt mich an. Sieht die EC-Karte und meint: “EC-Karte geht hier leider nicht.” Ich schaue etwas mitgenommen drein. Sie: “Aber es geht auf Rechnung.” Daraufhin dreht sich der meine Rechnung fertigende Mensch zu der Mitarbeiterin (!! nicht zu mir wohlgemerkt) und meint: “Nein, das geht nicht, ich habe die Rechnung schon auf Barzahlung gemacht.” Mein Blutdruck steigt. Ich bin von Natur aus ein ruhiger Mensch. “Aha.” sage ich. Der Mann meint, und wendet dabei sogar den Blick zu mir: “Am besten ist, sie gehen eben schnell zur Bank.” Ich glaube mich verhört zu haben. Aber ich bin von Natur aus ein geduldiger Mensch. Weiterlesen

Schadensbericht II . die Kosten

Die Bilder vom Unfallschaden habt Ihr ja gesehen. Wieviel wird es kosten? Der Kotflügel muss ersetzt und die Türe neu lackiert werden.

Während Ihr schätzt, erzähl ich Euch von meiner Reifenreperatur: die ist geglückt. Der Reifen, der vor einem Jahr neu irgendwas zwischen 50 und 60 Euro gekostet hat konnte für ca. 25 Euro wieder repariert werden. Was? Zu teuer? Bin mir auch nicht ganz sicher, ob man das nicht als “wirtschaftlichen Totalschaden” bezeichnen könnte… aber immerhin: sogar montieren wäre im Preis mit drin gewesen… habe ich aber selber gemacht. Hier die Rechung:

Rechnung für die Reifenreperatur

Und, wie lauten die Schätzungen für die Reperatur des Unfallschadens? Weiterlesen