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Freiheit vs. Sicherheit

Im Moment, der Krieg gegen den Terrorismus beherrscht immer wieder die Politik, kommt man in der öffentlichen und der privaten Diskussion kaum um das Thema “Überwachungsstaat” herum. Vorratsdatenspeicherung, Rasterfandung, Nummernschilderfassung, RDIF-Chips in Reispässen, biometrische Daten in Reisepässen und Videoüberwachung sind Stichworte, mit denen man sich immer wieder auseinandersetzen muss. Die Argumentation für alles diese Dinge scheint auf der Hand zu liegen: “Wer nichts zu verbergen hat, braucht auch nichts zu befürchten” lautet das mutmaßlich am meisten genutzte Argument in diesem Zusammenhang. Dem Wortlaut nach kann man dem (ohne spitzfindige Klimmzüge) nicht wiedersprechen.

Eine Frage die sich aber stellt: wer entscheidet, was es zu verbergen gilt? Und gerade in der deutschen Vergangenheit gibt es dafür einige abschreckende Beispiele.

Für alle diejenigen, die dem Scheinargument “Wer nichts zu verbergen hat, braucht auch nichts zu befürchten” nichts entgegenzusetzen zu haben, oder selber verfechter dieses Standpunktes sind, kann ich empfehlen folgende Seite zu besuchen und die Flashanimation zu betrachten. Sehr schön gemacht und treffend pointiert: PANOPTI.COM – Die schöne neue Welt der Überwachung.

Hier zwei der darin enthaltenen Video, die gleichzeitig die Glanzstücke der Website sind:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=1oeVBjr0fwc&w=425&h=355]

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=zWpzTxkHt8s&w=425&h=355]

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