StFeder.de

T-Mobile Netzausfall

DAS es einen Netzausfall bei T-Mobile gegeben hat, haben mittlerweile wahrscheinlich sogar E-Plus Kunden bemerkt. Die Blamage ist durch die Medien ja recht präsent.

Ich als T-Mobile Kunde habe den Ausfall erst relativ spät bemerkt. Leider hat es noch länger gedauert, bis mir klar wurde, um was es sich handelte.

Nach einer Uni-Veranstaltung wollte ich eine SMS schreiben, um einen Treffpunkt mit einem Kommilitonen auszumachen. Aber mein Mobiltelefon konnte die SMS nicht versenden. Naja, nichts neues: ab und zu hat mein Mobiltelefon schon mal Probleme mit dem halten des Netzkontaktes. Also erst mal gefühlte 100x versucht die SMS abzuschicken. Danach ein Anrufversuch. Oft lässt es sich dann zum Verbindungsaufbau bewegen. Diesmal nicht. Also Flugmodus an. Und wieder aus. Siehe da: Netz 🙂 Senden geht trotzdem nicht 🙁 noch mal mehrere SMS- und Anrufversuche. Natürlich ohne Erfolg. Noch mal Flugmodus an und aus. Wegen Erfolglosigkeit dieser Aktion nächster Schritt: Handy neu starten.

Hat schon mal jemand ein Windows mobile Handy neu gestartet? Ich sag Euch: mein Laptop ist auf jeden Fall schneller 😉 Und siehe da: Netz! Aber wieder tut sich nichts. Nach ein paar Neustarts entscheide ich mich den Akku zu entfernen. Mittlerweile ist eine Stunde vergangen. Auch Akku entfernen nützt nichts. Zwischendurch gibts immer mal wieder einen Funken Hoffnung, der jedesmal wieder jäh erlischt. Irgendwann gebe ich auf. In der nächsten Veranstaltung bitte ich eine Kommilitonin, mich mal anzurufen, denn mein Mobiltelefon zeigt Netzkontakt an, will aber nicht senden. Eine Frauenstimme vom Band lässt sie wissen, dass die Nummer nicht vergeben sei. Klingt für mich wie ein Netzfehler. Aber da mein Mobiltelefon wie gesagt des öfteren Netzprobleme hat, habe ich den Gedanken wieder verdrängt.

Am Ende der Veranstaltung mache ich mich auf den Weg nach Hause. Natürlich funktioniert mein Telefon noch immer nicht. Ich entschließe mich, noch mal den Akku zu entfernen und erst zu Hause wieder einzusetzen. Zu Hause angekommen gehe ich erst mal ins Internet um zu schauen, was für Nachfolgemodelle in Frage kommen könnten. Aber als ich dann den Akku wieder einsetzte, findet mein Mobiltelefon nicht nur ein Netz (das tat es ja auch schon vorher ab und zu), sondern kann sogar anrufen und angerufen werden! Das ist um 19.00 Uhr. Klar ist, dass ein neues Telefon trotzdem fällig ist, denn ein so unzuverlässiges Telefon ist genauso wenig wert, wie gar keins. Also setze ich mich noch mal an den PC und schaue mich nach einem möglichen Nachfolger um.

Um 20.30 Uhr tätige ich meinen ersten Anruf.

Ach, Du kannst anrufen?? Im Fernsehen erzählen die schon die ganze Zeit, dass das Netz von T-Mobile im Moment deutschlandweit zusammengebrochen sei.

Vertragsgespräche III

Zwar liegt dieser Anruf schon etwas länger zurück, aber ich will ihn trotzdem nicht unerwähnt lassen.

Ich war gerade unterwegs zum Parkhaus, als mich jemand “im Auftrag von T-Mobile” anrief (das sollte wahrscheinlich schon Hinweis genug sein, um das Gespräch zu beenden, aber Ihr kennt mich ja mittlerweile 😉 ). Er wolle mir gerne eine Zusatzoption anbieten, mit der ich Geld sparen kann. Für so was sei ich immer zu haben, meinte ich, und bat ihn, mir von seinem Angebot zu erzählen.

Sie können demnächst für nur 4 Cent ins deutsche Festnetz telefonieren und sind für Ihre Freunde und Bekannten unter einer billigen Festnetznummer zu erreichen. Das wirkt sich nicht auf die Vertragslaufzeit aus und kann nach drei Monaten jederzeit gekündigt werden. Und das nur für 4,95 € im Monat.

Tatsächlich fand ich dieses Angebot sehr gut. So gut, dass ich T-Mobile@home vor über einem Jahr in Eigeninitiative zugebucht hatte und feststellen konnte: ich spare nichts, sondern zahle mehr. Ungefähr so habe ich das dem Herrn an der Hotline auch erzählt. Er bestand aber weiterhin darauf, dass sein Angebot gut sei. Also, weil ich ja will, dass er meinen Standpunkt versteht, und weil ich auf dem Weg zum Parkhaus nichts anderes zu tun habe, erläutere ich ihm noch mal, warum es sich für mich außerdem nicht lohnt:

Ich habe im Moment einen Vertrag, der mich x € kostet. Am Ende des Monats liegt meine Rechnung immer bei ca. x+5 €. In diesen zusätzlichen 5,- € sind auch meine SMS-Kosten enthalten. Sie sehen also, wenn Sie mir ein Angebot machen, bei dem ich schon eine Grundgebühr von x+5 € habe, ich aber trotzdem zusätzlich noch SMS- und Gesprächskosten habe, kann ich nur verlieren.

Ich finde eigentlich, dass man an dieser Argumentation wenig rütteln kann. Zumindest nicht mit gesunden Menschenverstand.

Natürlich können Sie sparen! Sie müssen natürlich Ihre Telefongewohnheiten ein bisschen anpassen.

Mit anderen Worten: Um mit seinem Angebot sparen zu können, hätte ich ausschließlich die Freiminuten nutzen dürfen, die ich sowieso, also unabhängig von seinem Angebot, habe. Das heißt, ich dürfte weder eine SMS verschicken, noch dürfte ich die verbillgten Festnetzgespräche nutzen, denn dann würden meine monatlichen Kosten im Vergleich zu vorher steigen.

Na danke für diesen Tip!

Vertragsgespräche II

Mein Anruf bei der Hotline brachte wie erwartet nur eines mit sich: Ernüchterung.

Natürlich senkt sich weder meine Grundgebühr, noch steigt die Anzahl der Inclusivminuten. Mein (Frei-)Minutenpreis bleibt also weiterhin bei horrenden 15 Cent.

Was wurde mir von der Frau am Telefon (ich nenne sie der Übersichtlichkeit wegen einfach mal “die Lügnerin”) angedreht? Es handelte sich, so schätzte die T-Mobile Mitarbeiterin nach meiner Beschreibung des Angebotes, um einen web’n’walk Time 300 Tarif, der 300 Freiminten für die Datennutzung enthält. Und meine Grundgebühr würde sich dadurch nicht nach unten sondern nach oben verändern: diese Option kostet 4,95 € pro Monat. Naja, und dafür könnte ich dann mit meinem Handy im Internet surfen. 300 Minuten umsonst…

Die Lügnerin hat übrigens, als sie mir am Ende noch mal alle Daten des von ihr angebotenen Paketes vorgelesen hat tatsächlich gesagt “300 Web-Minuten”, allerdings auf meine sofortige Unterbrechung und Nachfrage hin gemeint, es handle sich um Gesprächsminuten.

Ich bin ja immer wieder überrascht, mit welcher Dreistheit die Telefonwerber auf Kundenfang gehen.

Vertragsgespräche

Heute werde ich etwas unsanft von meinem Handy geweckt. Ich schäle mich aus dem Bett und laufe zum Mobiltelefon im anderen Raum. Unterdrückte Nummer. Ich nehme ab:

Guten Tag mein Name ist xy. Ich rufe an im Auftrag von T-Mobile. Kann ich Sie einen Moment stören, oder ist es gerade unpassend?

Naja, unpassend war zwar der Anruf selber, aber da ich jetzt eh’ auf bin, habe ich natürlich auch einen Moment Zeit. Also höre ich mir an, was mir die nette Hotlinemitarbeiterin zu erzählen hat.

Für Sie als langjährigen Kunden haben wir heute ein ganz besonderes Angebot! Wir senken Ihre Grundgebühr um x € und gleichzeitig haben Sie dann anstatt y Freiminuten jetzt z Freiminuten. Und das alles ohne zusätzliche Kosten und auch die Vertragslaufzeit verlängert sich dadurch nicht.

Weil ich ja so ein vorsichtiger Mensch bin und erst vor kurzem einige Probleme mit solchen Angeboten hatte, frage ich natürlich sofort nach, wo der Haken sei. Erst als die Frau mir versichert, es gebe keinen und ich würde alles noch mal schriftlich zugeschickt bekommen, bin ich beruhigt und kann mich freuen, weil mein Vertrag billiger wird 🙂

Und der wird nicht nur ein bisschen billiger: ich bekomme 6 mal soviele Freiminuten wie zuvor und die Grundgebühr sinkt gleichzeitig um 34%. Und dann hätte ich zum ersten mal in meinem Leben einen Vertrag, der sich auch lohnt, denn eine (Frei-)Minute würde mich dann 1,65 Cent kosten (anstatt 15 Cent vorher).

Nachdem sich meine erste Freude gelegt hatte, bin ich mittlerweile ein bisschen skeptisch. Freiminuten versechsfachen, Grundgebühr senken und nur noch ein zehntel des Minutenpreis… Da muss doch was faul sein… Ich werde gleich als erstes mal die (echte T-Mobile-) Hotline anrufen, und nachfragen, was der wahre Stand der Dinge ist.

Fehlgeleitet

Wie ist denn das eigentlich bei rtl & co.? Halten die sich immer an ihre Ankündigungen? Ich finde Überraschungen klasse und überrasche jetzt mit einem nicht angekündigten Beitrag über unvorhersehbare Dinge 🙂

Gerade eben habe ich eine SMS an einen Kommilitonen geschickt. Es sollte die letzte SMS von mehreren SMSes werden, die ihrerseits auch schon die letzten SMSes des Tages hätten sein sollen. Sie sollte lediglich auf eine eMail hinweisen, die ich kurz davor an ihn gesendet hatte.

Da ich bei freenet.de ein SMS Kontingent besitze und ich wegen der eMail sowieso online war, habe ich die SMS von da geschickt. Da sich das neue Portal im Beta Status befindet, muss man einige Fehler hinnehmen. Unter anderem Probleme beim Übernehmen der Telefonnummern. Mir ist dieses Problem zwar bekannt, selten ist es mir aber im entscheidenden Moment bewusst. So habe ich auch diese SMS an eine falsche Nummer meines (kaum gepflegten) freenet-Adressbuches geschickt.

Das tolle bei freenet: beim Empfänger wird nicht irgendeine (Internet-)Absendernummer angezeigt sondern meine Mobilfunknummer. Das dumme an der Sache: freenet hatte die Nummer einer Ex-Freundin ins Empfängerfeld eingetragen, zu der ich seit ca. fünf Jahren keinerlei Kontakt mehr habe. Vielleicht wäre auch das noch kein Grund, darüber einen Blogeintrag zu schreiben, aber ich schätze, sie wird sich über meine SMS trotzdem sehr wundern:

You’ve got an eMail.
So, jetzt hoffentlich bis morgen 🙂

Handy

Jeder kennt die Statistiken, wonach es in Deutschland mehr Mobiltelefone gibt als Einwohner und das, obwohl noch nicht mal jeder Deutsche eines besitzt. In Spanien, könnte ich mir vorstellen, gibt es mehr Handyverträge als Einwohner. Alleine meine Freundin hat drei Mobilfunknummern auf PrePaid-Basis. Man könnte natürlich dem Irrglauben erliegen, ein Mensch mit drei Mobilfunknummern müsse einiges zu kompensieren haben, die Erklärung ist aber einfach und banal:

Meine Freundin hat in Spanien keinen direkten Zugang zu einem Festnetzanschluss. Ein Mobilfunknummer hatte sie bereits in Deutschland. Unter der kann sie weiterhin kostenfrei Kurzmitteilungen erhalten. Aber das versenden von Kurzmitteilungen aus dem Ausland (vom Sitz des Mobilfunkanbieters aus gesehen) geht ins Geld. Genauso telefonieren im Ausland. Also musste eine spanische Karte her. Die, mit der man in Spanien günstig telefonieren kann, geht allerdings beim telefonieren nach Deutschland ins Geld. Die dritte spanische Karte ermöglicht das kostengünstige telefonieren (5ct/Min) nach Deutschland.

Jetzt hat meine Freundin, was wahrscheinlich recht untypisch für einen Durchschnittsdeutschen, mehr Handynummern als Mobiltelefone.

Handyfeatures

Ich hatte früher mal ein Motorola Handy, das konnte man gegen den Austausch der SIM-Karte mit einem Passwort schützen. Fand ich gut, denn hätte mir jemand mein 99,– DM Mobiltelefon gestohlen, hätte er es wenigstens nicht nutzen können. Mittlerweile habe ich das Handy nicht mehr. Weil Autos ja auch ein Statussymbol darstellen und ich nur einen Opel habe, musste wenigstens mal ein anderes Handy her. Leider hat mir keiner gesagt, das ein HTC Gerät ungefähr den Stellenwert eines Honda hat.

Egal, das Schlimme ist, meine Freundin kann jetzt keine spanische SIM Karte in meinem ihrem Handy nutzen :/