StFeder.de

Herbstballevaluation 2008

Vielleicht erinnern sich noch manche an die letzten Herbstbälle. Einen Bericht zum letzten “Jahresabschlusstraining” gabs ja auch schon mal hier. Natürlich bekommt man immer Rückmeldungen. Meistens natürlich positive, weil es leichter ist, was nettes zu sagen, als zu meckern. Zumindest wenn man sich kennt. Und so dachte ich mir, sei es vielleicht mal eine Idee, eine Umfrage bzgl. des Balls zu starten. Gedacht, gemacht.

Letzten Samstag habe ich die Tänzer unserer Tanzgruppen mit einer Umfrage überfallen. 29 Tänzer haben teilgenommen und ihre Meinung abgegeben. Als erstes galt es anzukreuzen, in welchen Jahren man teilgenommen hat und spontan ein paar kritische Sätze zu notieren. Danach sollte der Zettel gewendet werden und ein vorgegebenes Bewertungsschema ausgefüllt werden. Diese Aufteilung in zwei Teile hielt ich für sinnvoll, da durch das Bewerten in vorgegebenen Kategorien die Art der Kommentare beeinflusst werden würde. Kontrolliert habe ich das Einhalten der Instruktion nicht und Kommentare nach dem ausfüllen des Bewertungsschemas zu schreiben, war den Teilnehmern freigestellt. Ausgefüllt wurden die Bögen in einer Tanzpause gleichzeitig von allen Anwesenden. Dafür habe ich zu Hause extra alle Kugelschreiber zusammengekratzt, die ich finden konnte 🙂 Hier ist der Fragebogen:

Der Fragebogen

Eine lesbare Version gibt es hier und allen die Interesse haben, möchte ich die Ergebnisse nicht vorenthalten.

Weiterlesen

Tanzsportabteilung 2007

Hier ein Artikel für die letzte Ausgabe der Vereinszeitung in diesem Jahr. Abgabeschluss war vorgestern. Mal schauen, ob das noch klappt. Eigentlich wollte ich ja nichts schreiben, aber ein “TuS aktuell” ohne ein Beitrag der Tanzabteilung? Das wäre ja skandalös! Das hier ist übrigens die unzensierte Version. Mal sehen, was am Ende davon übrig bleibt 😉


Tanzsportgemeinschaft 2007 – Rückblick, Highlight, Ausblick

Das Jahresende steht vor der Türe, Ihr lest gerade die letzte Ausgabe vom „TuS aktuell“ für dieses Jahr, aber unser jüngstes Turnierpaar fängt gerade erst an durchzustarten! Stefan & Ute May (Roetgen) können zwar auf nur ein Jahr gemeinsamen Tanzens zurückblicken, dafür aber auf umso größere Erfolge. Jüngst konnten sie sich beim OWL (Ostwestfalen tanzt), an zwei Tagen den 2. Platz (von 14 bzw. 19 Paaren)bei den Standardtänzen sichern. Damit konnten sie nicht nur an Ihren Erfolg vom „Tanzen im Dreiländereck“ vom Juni dieses Jahres anknüpfen, sondern auch dem Aufstieg in die C-Klasse einen großen Schritt näher kommen.

Auch die übrigen Standardtänzer der Gemeinschaft konnten sich in Ihren neuen Klassen etablieren. Dirk Schmitz (Schmidt) & Steffi Pütz (Berg), deren Aufstieg in die B-Klasse gerade vier Monate zurück liegt, haben seitdem bereits fünf mal das Finale eines Turniers erreicht und konnten sich im November beim OWL den 3. Platz sichern. Und ebenso Peter & Vera Esser (Schmidt) können sich über mangelnden Erfolg nicht beklagen. Bei den German Open Championships (GOC) konnten sie sich im internationalen Starterfeld gegen 33 Mitstreiter durchsetzen und den 38. Platz nach Schmidt bringen. In der Ergebnisliste des GOC liest sich das übrigens so:

[…]35 Italy
36 Spain
37 Netherlands
38 TG d. TuS Schmidt 1911 Nideggen […]

Neben den Turniererfolgen gibt’s auch Abteilungsweit einige Erfolge zu verbuchen. Die Idee, das Angebot der Tanzabteilung insbesondere im Jugendsektor auszuweiten, ist mit dem Angebot von Hip-Hop/Videoclip-Dancing realisiert worden. Dadurch können wir jetzt wieder steigende Mitgliederzahlen melden. Und sogar jenseits vom Tanzen gibt es Neues: die erste Fahrt der Trainingsgruppe von StFeder & Madelaine ins Phantasialand hat großen Anklang gefunden und auch das Gruppeninterne grillen wird nicht das letzte mal stattgefunden haben!

Das Highlight des Tanzjahres war auch dieses Jahr das Jahresabschlusstraining im Schützenhof. Neben Musik zum tanzen wurde den Gästen aus Abteilung und Verein ein buntes Programm verschiedener Tanzrichtungen geboten. Als Eisbrecher heizte ein Paar aus den eigenen Reihen mit einer Sambadarbietung die Stimmung an. Weg vom Paartanz, hin zum Showtanz entführten daraufhin die „Dancing Diamonds“ unter der Leitung von Andrea Esser (Wollersheim) die Gäste in die Welt von „Moulin Rouge“ mit einer Choreographie, die durch Geschwindigkeit und typische Cancan Elemente beeindruckte. Mit Geschwindigkeit konnte auch der folgende Auftritt unserer Standardtänzer aufwarten, weniger beim Langsamen Walzer, dafür umso mehr beim Quickstep, das typische Element war hier jedoch weitaus züchtiger als bei den Tänzerinnen im Moulin Rouge Outfit: die Haltung, die natürlich jeder Standardtänzer bewahren wird. Wir werden sehen, ob sich unsere Trainingsgruppen was davon abschauen konnten. Der letzte Auftritt sollte dann der längste werden. Uns wurde eine Flamencodarbietung geboten, die alle Facetten des südländischen Tanzes eindrucksvoll und ausführlich darstellte.

Man könnte meinen, das sei ein gelungener Jahresabschluss gewesen. An „gelungen“ sollen auch keine Zweifel geschürt werden, aber „Jahresabschluss“ ist dann doch noch was zu früh. Wir haben doch noch einiges vor in diesem Jahr. Weil immer wieder Anfragen kommen, ob es nicht möglich sei, Anfänger in die die Tanzabteilung aufzunehmen, haben wir geplant, Ende dieses Jahres oder Anfang des nächsten einen Anfängerworkshop von vorerst begrenzter Dauer einzurichten. Ziel soll sein, den Teilnehmern die Grundlagen der wichtigsten Tänze zu vermitteln, wobei es von den Teilnehmern abhängen wird, welche die „wichtigsten“ Tänze sein werden. Und dann wollen wir noch ein „echtes“ Abschlusstraining mit den Tänzern der Abteilung gegen Ende des Jahres veranstalten. Das wir in einem ungezwungenen Rahmen mit Musik, Essen, Trinken, sitzen, unterhalten und natürlich tanzen stattfinden.

Man sieht es bewegt sich immer etwas. Bestimmt werden wir auch im neuen Jahr, im ersten „TuS aktuell“ des Jahres 2008, wieder einiges zu berichten haben. Bis dahin wünscht die Tanzsportgemeinschaft allen Lesern alles Gute und kommt gut rüber!

Herbstball 2007

Aus verschiedenen Gründen ist es eigentlich kein Ball, sondern unser Jahresabschlusstraining, aber "Herbstball" klingt einfach besser. Und den Klang gönn ich mir einfach 🙂

Um es vorweg zu nehmen: aus meiner Sicht war der diesjährige Herbstball ein voller Erfolg! Aber, was nützt die persönliche Sicht, bei einem Ball geht es (aus Veranstaltersicht) um mehr als das bloße "gefallen". Ich fange mal mit den negativen Dingen an. Da waren zum einen die Teilnehmerzahlen. Die lagen einigermaßen deutlich unter denen vom letzten Jahr. Schlimm daran ist nicht mal der Umstand, dass es absolut weniger Teilnehmer geworden sind, bedenklich ist nur, dass ich die Hälfte der Leute nicht kannte. Klingt zwar auf den ersten Blick nach einem persönlichen Problem, ist aber mehr: der Teil derer, die zu unserer Abteilung gehören hat im Verhältnis drastisch abgenommen. Und wenn die eigene Abteilung nicht zum Jahreshöhepunkt erscheint, ist das schon bedenklich. Vielleicht einfach Pech, weil jeder was hatte, vielleicht auch ein Signal. Mal sehen, was die "Analysen" so ergeben werden.

Weiterhin waren unsere diesmal erstmalig aus der Abteilungskasse finanzierten Brötchen eher ein Reinfall denn ein Erfolg. Bei einem Unkostenbeitrag von einem Euro pro halben belegten Brötchen (gute Butter + Lachs, Salami, roher Schinken, gekochter Schinken oder Käse + Deko) mussten wir nachher die Hälfte der Brötchen wegschmeißen und auch die Hälfte der Kosten aus der Abteilungskasse aufbringen. Konsequenz? Zu viele Brötchen besorgt? Zu niedriger Unkostenbeitrag? Zu wenig beworben? Oder vielleicht auch ein Argument für die Wiedereinführung des Buffets, dass von den Besuchern selber mitgebracht wird? Wenn aber immer weniger Abteilungsmitglieder kommen, dürfte auch das etwas eng werden. Auf der anderen Seite ist die gruppendynamische Komponente des Buffets meines Erachtens nicht zu unterschätzen. Beim Buffet kann jeder etwas zum Ball beitragen und fühlt sich enger damit verbunden, persönlicher involviert.

So viel zu den Problemen, am Abend selber zählt aber auch nur der Abend selber und der war (wenn ich mir als Veranstalter anmaßen darf, das zu sagen) gelungen. Wie gewohnt gabs ein buntes Programm diesmal mit einem Schwerpunkt auf Darbietungen von unseren eigenen Paaren. Wenn ich die Reaktionen richtig gedeutet habe, kam das Programm auch nicht nur bei mir gut an. Einzig der als Highlight geplante Auftritt der Flamencotänzerin (oder so was in der Art) fiel etwas langatmig aus. Nebenbei war die Darbietung für den Saal meines Erachtens vollkommen ungeeignet. Die Tänzerin wirkte ein wenig verloren auf der Fläche. Da haben wir uns ein bisschen vergriffen. Positiv: die technische Ausstattung (der gilt, weil ich sie bediene und einrichte, immer meine ganze Aufmerksamkeit) hat mal wieder einen weiteren Höhepunkt erreicht. Mit Mischpult, hochwertigeren Bauteilen und allem Drum und Dran. Macht die Arbeit zwar nicht viel leichter, aber man freut sich trotzdem 😉

So und jetzt noch mal ganz persönlich: Ich fands heute Abend absolut Spitze! Leider war der Abend (wie jeder unserer Bälle) viel zu früh vorbei. Um halb eins hat der größte Teil den Saal verlassen. Ich habe trotz DJing im Gegensatz zu unseren letzten Bällen mal die Zeit gefunden, mich mit jedem (wenn auch mit vielen nur kurz) zu unterhalten und konnte (u.a. auch dank Fernbedienung; eins meiner kleinen Technik-Highlights des Abends, das ich mir selber gegönnt habe) sogar ein bisschen tanzen. Der gesamte Ablauf war sehr flüssig. An Ende, das gehört wohl zu jeder guten Tanzveranstaltung dazu, war ich dann wieder auf einem Endorphintrip. Es wirklich mal wieder unendlich Spaß gemacht! Ich hoffe es ging all denen auf der "anderen Seite" auch genauso… Falls ja, müsste zumindest der Bestand der Teilnehmer gesichert sein. Dann haben wir jetzt wieder ein Jahr Zeit, den Rest ein bisschen zu motivieren, um vielleicht nächstes Jahr wieder eine adäquate Anzahl von Abteilungsmitgliedern dabeizuhaben…

Der dritte Übungsabend der Tanzgemeinschaft

Übertragen vom Forum der Tänzer am 18.01.2008

Schmidt, am 12. November 2005

Auftakt…
Um 12.00 Uhr gingen wir daran, den Saal zu schmücken und alles für den Abend vorzubereiten. Für die erwarteten ca. 50 bis 60 Teilnehmer wollten wir im Schützenhof eine angenehme Atmosphäre schaffen und wir hoffen mit unseren gesammelten und gepressten Blättern, diversen Teelichtern und über 20 Drachen ist es uns gelungen, eine wohlig-herbstliche Atmosphäre zu erschaffen. Nach dreieinhalb Stunden war alles bereitet für den Beginn um 20.00 Uhr.

Einlass…
Schon zehn Minuten nach dem Einlass mussten wir feststellen: wir hatten Mittags etwas früh das Handtuch geworfen. Alle Tische waren besetzt und der Andrang ließ kaum nach. Nur zwanzig Minuten später hatten wir unsere Sitzgelegenheiten fast verdoppelt, wobei man sogar auf die Bühne ausweichen musste, um die nötigen Tische unterzubringen.

Warmtanzen…
Um 20.30 Uhr hatten wir dann alle Anwesenden mit Sitzplätzen ausgestattet und nach der offiziellen Begrüßung durch Peter Esser wurde der Tanzabend standesgemäß mit einem Wiener Walzer eröffnet. Nachdem sich dann die meisten auf die Fläche getraut hatten, durften wir schon nach der ersten Runde durch alle Tänze die Anwesenden wieder auf ihre Plätze bitten.

Highlights…
Die meisten werden gerne Platz genommen haben, durften sie jetzt doch einem Standardtanzpaar der B-Klasse von Grün-Gelb Erp zusehen. Trotz des relativ glatten Boden konnten sie neben Langsamen Walzer, Tango und Slowfox auch den schnellen Quickstep sowie den Wiener Walzer darbieten. Den noch staunenden Zuschauern bot sich dann die zurückhaltend wahrgenommene Gelegenheit, dass eben gesehene praktisch auf dem Parkett umzusetzen.
Wir wissen nicht, ob das „Motivation Dance Team e.V.” beim Zusehen auf dem Ball spontan entschieden hat, dass ein Paar nicht ausreichen würde, um uns den richtigen lateinamerikanischen Hüftschwung nahe zu bringen, wir wissen nur, dass anstatt dem erwarteten einen Paar gleich zwei Paare und ein eigener Moderator angereist waren, um diese Aufgabe zu meistern. Die Paare aus der A- bzw. B-Klasse präsentierten uns die heißen Flirts bei Rumba und ChaCha, brachten den Boden zum Qualmen beim Jive, entführten uns mit der Samba nach Brasilien und boten den Flair einer Stierkampfarena beim Pasodoble. Und vielleicht hätten die Herren in den Reihen die Blicke auch von den Hüften der Tänzerinnen abgewandt, hätte man ihnen nur vorher gesagt, dass all’ das natürlich jetzt auch beim Training vorausgesetzt wird.

Party…
Nach einer Ehrung der Trainer der Tanzgemeinschaft hielt es kaum einen auf dem Platz: Der Ehrgeiz war geweckt, die Füße beim Jive auch mal etwas schneller zu bewegen, bei der Rumba vielleicht doch auch noch mal mit dem eigenen (Tanz-)Partner zu flirten, beim langsamen Walzer richtig über die Fläche zu schweben und beim Discofox einfach Spaß zu haben. Aber nicht nur der Paartanz kam gut an, auch die spontan eingeleitete Sirtakirunde fand guten Anklang.

Ausklang…
Als gäbe es sie doch, die innere Uhr: gegen 0:00 Uhr wurde es schlagartig fast leer. Um 0:15 Uhr startete ich eigenmächtig angesichts der komplett leeren Tanzfläche den Versuch, dass DJ-Pult zu verlassen und erklärte den Übungsabend offiziell für beendet, wobei mir dann noch ein letzter Musikwunsch zugetragen wurde und, siehe da, es tanzten wieder alle. Wirklich zu Ende war’s dann gut 20 Minuten später.

Und sonst…
Jetzt fragen sich bestimmt viele „Warum soll ich da hingehen, wenn ich für kostenlosen Eintritt außer Tanz, zwei Auftritten semiprofessioneller Tanzpaare und einer Menge Spaß nichts geboten bekomme?” Dieser Problematik waren wir uns von Anfang an bewusst und haben daher einfach noch ein kostenloses Buffet bereitstellen lassen (ein Dank an dieser Stelle an alle Helfer). Und für die exzellente Bewirtung sorgte wie gewohnt das Team vom Schützenhof.

Fazit…
Doppelt so viele Teilnehmer wie erwartet, reibungsloser Ablauf. Was nützt das? Am Ende muss es euch gefallen! Wir hoffen, der Übungsabend hat euch genauso viel Spaß gemacht wie uns. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Mal.