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H&M – da fühl’ ich mich… willkommen?!

Ich weiß nicht warum, aber in den Geschäften von H&M fühle ich mich immer unwohl. Ich habe das immer hingenommen ohne drüber nachzudenken und die Geschäfte gemieden.

Neulich war ich im Zug unterwegs. Ich saß im Regionalexpress Richtung Düsseldorf in einer Dreier-Sitzgruppe nahe dem Ausgang. Der Zug war voll und irgendwann setzten sich zwei Leute zu mir. Ich saß neben der jungen Frau, ihr gegenüber saß ein ihr Bekannter. Sie unterhielten sich. Sie suchte einen (Neben)Job und er arbeitete bei H&M in Düsseldorf. Sie unterhielten sich über ihr gemeinsames Studienfach und irgendwann riet er ihr, sich einfach mal bei H&M zu bewerben. Sie sprachen ein bisschen über das Unternehmen und irgendwann sagte er:

Kunden sind das Schlimmste. Die mag ich gar nicht.

Wenn die dort viele solcher Angestellten haben, dann weiß ich jetzt zumindest, warum ich mich dort unwohl fühle.

Enttäuschte Erwartungen

Vor kurzem war ich zufällig in einem Bose-Store. Bose, dass sind die, die in der Prisma und der ADAC regelmäßig Werbung machen. Seit gefühlten 20 Jahren immer damit, dass sie einen Radiowecker anbieten, der in etwa die Größe von zwei aufeinandergelegten 500-Blatt-DIN A4 Papierpacken hat (toller Vergleich, oder?), aber so klingen soll wie ein live-Orchester. Ich bin kein Fan von Bose. Als ich den Laden betrat, war zufällig ein Zeitpunkt erreicht, an dem irgendeine Vorführung stattfinden sollte. Ich war vor Jahren mal auf einer Bose-Vorführung auf der Cebit und fand die recht unterhaltsam. Ich nahm daher die Gelegenheit war und sah mir die “Show” an.

Und siehe da: nach Jahren immer noch der gleiche Showroom. Ein kleines Kino mit Platz für 20-30 Mann, ein Flachbildfernseher und im Raum verteilt große, an der Wand hängende Kisten (nicht ganz Wasserkastengröße). Da wurden Erinnerungen wach. Schon bei der Cebit-Veranstaltung hingen diese Kisten da, und der “Showmaster” suggerierte dem Publikum damals, dass seien Boxen. “Bose geht weg von immer kleiner und baut wieder große Boxen”. Am Ende der damals beeindruckenden Soundshow nahm der Mitarbeiter die Boxen von der Wand und dahinter verbargen sich winzig kleine Satelliten. Eine perfekt Verkaufsshow!

Und jetzt wieder genau das gleiche. Leider konnte ich mich schon bei den ersten Tönen ein bisschen wundern: die Bässe waren zwar relativ kraftvoll, dröhnten aber leicht. Wenn das schon im perfekt eingerichteten Showroom passiert, wie soll das dann erst zu Hause sein.

Gegen Ende der Show wurden dann alle meine Erwartungen enttäuscht. Wieder wurden die großen Boxen von der Wand entfernt. Aber diesmal war nichts dahinter. Alle Boxen (angeblich 6 Stück, wenn ich mich recht erinnere) sind in den Fernseher integriert. Eine perfekte Illusion. Man dachte wirklich, man würde von einer Heimkinoanlage mit Subwoofer und mindestens 4 Satelliten unterhalten.

Ich muss sagen, die Vorführung hat mich echt beeindruckt. Ich hatte schon mal davon gehört, dass sogenannte “Soundbars”, bei denen ein komplexer Lautsprecher Surroundsound simulieren soll, tatsächlich gut funktionieren sollen. Aber das ganze in einen Fernseher einzubauen, scheint mir noch mal eine Nummer spektakulärer (obwohl es eigentlich nur der nächste logische Schritt ist…).

Ich kann natürlich nicht beurteilen, inwiefern der kleine Kinoraum das Erlebnis beeinflusst hat und ob sich das zu Hause ähnlich gut reproduzieren lassen würde, aber hätte ich meine 7.000,- € nicht gerade in einen schicken Zimmerbrunnen fürs Gästezimmer investiert: ich hätte mir einen Fernseher mitgenommen. Dazu bietet er ein mindestens innovatives Bedienkonzept. Da wirkte es noch nicht mal übertrieben, als der “Showman” von einem “revolutionären Produkt” sprach.

Kunsthaar

Ich habe mir noch nie großartige Gedanken über Kunsthaar gemacht. Ich könnte mir aber vorstellen, dass natürliches Aussehen ein wichtiges Kriterium ist. Neulich in einem Modegeschäft sah ich Haareinsätze (nennt man die so?). Die Produktaufschrift hat mich ein bisschen verwirrt. Meist versucht man doch, möglichst die Vorzüge eines Produktes auf der Verpackung darzustellen. Meiner Meinung nach schießt diese Verpackung in der Hinsicht am Ziel vorbei:

Kunsthaar

Produktbeschreibungen

Wer kennt das nicht: in Katalogen, Prospekten, Werbespots wird einem selbst der letzte Ramsch als bahnbrechendes Produkt angepriesen. Genauso im Internet. Hier bieten manche Anbieter um die Transparenz zu steigern, die Möglichkeit, erworbene Produkte zu bewerten. Man kennt es z.B. von Amazon. Hier gibts neben den Produktbeschreibungen auch immer Nutzerbewertungen.

Vor kurzem ist mir dort auf der Suche nach einer CD allerdings eine kleine Kuriosität begegnet. Die CD “Apfelbäumchen” von Reinhard Mey scheint bei den Bewertern sehr gut anzukommen, wie dieser Screenshot vom 1. Juni 2009 beweist:

Produktbewertung

Von 30 Bewerten gaben also ALLE die Bestwertung für dieses Album. Im interessanten Gegensatz dazu steht die Produktbeschreibung von Amazon (hier im zurechtgeschnittenen Screenshot vom 1. Juni 2009):

Produktbeschreibung

(Klicken zum vergrößern)

Kaufentscheidungen

Um die ersten Reperaturen an meinem Auto durchzuführen, brauchte ich neben den Ersatzteilen, die ich austauschen musste, zusätzlich Klebeband um die Teile, die ich im ersten Reperaturdurchgang noch nicht ausgetauscht habe zu fixieren. Zufällig sah ich im Plus schwarzes PowerBand (oder so ähnlich) in einer 1-Euro-Wühlbox liegen. Das habe ich dann einfach mal mitgenommen. “Wird schon reichen”, dachte ich.

Das war ca. zwei Wochen vor der Reperatur. Kurz nach der Reperatur kamen mir aber dann Zweifel, ob dieses Billigband die richtige Wahl ist. Es machte nicht den Eindruck, als würde es auch unter starker Belastung (Salz-/Regenwasser, Fahrtwind) halten. Also auf zum nächsten Baumarkt!

Da gab es eine Rolle mit 10 Meter Tesa Extra Power Universal gewebeverstärktem Klebeband für 5,99 €. 25 Meter kosten nur 2,- € mehr… Relativ viel für Klebeband, dachte ich. Also: nicht gekauft. Auf zum nächsten Baumarkt. Und siehe da: die 25 Meter Rolle kostet nur 7,49 €! 0,50 € weniger als im ersten Baumarkt. Das klingt schon besser. Ich wollte schon zugreifen, da sehe ich daneben eine Rolle mit 50 Metern des gleichen Bandes. Die doppelte Menge Klebeband kostet nur 2,- € mehr. Das verunsichert mich natürlich. Brauchen werde ich wahrscheinlich zwei Meter oder weniger. Aber das Preis-Leistungsverhältnis bei 50 Metern ist natürlich viel besser. Im Vergleich zur 10 Meter Rolle gibts die fünfache Bandlänge für nicht mal den doppelten Preis!! Naja, andererseits kostet die fünffache Menge fast doppelt soviel und ich brauche selbst von der kleinsten Rolle wahrscheinlich viel weniger als die Hälfte.

Ein echtes Dilemma. Die 10 Meter Rolle schließe ich wegen des miserablen Preis-Leistungsverhältnisses als Kaufkandidaten aus, obwohl es natürlich unter Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten die beste Wahl gewesen wäre. Aber jetzt: 25 oder 50 Meter? Preis-Leistungs- oder Kosten-Nutzen-Optimiert einkaufen. Während ich noch abwäge und abwechselnd mal zur einen, mal zur anderen Rolle tendiere, spüre ich das wachsende Unverständnis meiner mich begleitenden Freundin. Nach dem sie sich knapp fünf Minuten einige Argumente für und gegen die eine oder die andere Rolle angehört hat und genausogut weiß wie ich, dass die 50 Meter Rolle eine Investition fürs Leben wäre, die ich nie aufbrauchen würde, meint sie schließlich:

Komm, ich geb’ Dir die zwei Euro und dann nimmst Du die große Rolle.

Damit war die Entscheidung getroffen und ich bin überglücklich mal wieder eine Investition fürs Leben getätigt zu haben:

Übrigens habe ich gerade auf der Internetseite von Tesa gesehen, dass ich mich nicht nur für die richtige Länge, sondern auch für das richtige Band entschieden habe. Seht mal dieses Foto, das Tesa als Anwendungsbeispiel auf seiner Homepage zeigt. Vielleicht sollte ich meine Reperaturfotos mal dahin schicken, denn ich finde, bei mir sieht das schon deutlich professioneller aus 😉

 

Anschaffung?!

Was ist eigentlich aus meiner Idee geworden, einen Monitor zu kaufen? Schnee von gestern! Schon lange in die Tat umgesetzt! An dieser Stelle als erstes mal vielen Dank an alle Berater die hier im Blog, aber vielmehr “offline” bei der Entscheidung geholfen haben!

Bevor ich vom Monitor erzähle, möchte ich erst von meinen Erfahrungen mit dem Onlinehändler, bei dem ich den Monitor erworben habe berichten.

Im Laden (bei MediaMarkt) hätte der von mir ausgewählte Monitor knapp 480,- € gekostet, bei redcoon.de “nur” 389,95 €. Einen Monitor würde ich sowieso nur online kaufen, denn bei Pixelfehlern kann man da unabhängig von allen Händlerzusagen einfach von 14-tägigen Widerrufsrecht gebrauch machen. Zufällig lief zu der Zeit gerade eine 50%-Aktion, so dass ich fürs Porto nur die Hälfte zahlen musste: 4,50 €. Dazu noch ein HDMI-Kabel für 14,99 €.

Der Bestellvorgang bei redcoon verläuft, wie bei fast allen Online-Shops, einfach und schnell. Als Bezahlart gibt es neben Vorkasse, ClickandBuy, Nachnahme, Finanzierung mit der Citibank auch die Möglichkeit einer Sofortüberweisung. Klingt gut, also wähle ich die mal aus. Es handelt sich dabei um einen Service der Payment-Network AG. Der Haken bei der Sache: man muss seine kompletten Onlinebankingdaten incl. einer TAN in der Maske dieses Anbieters eintippen. Die Zugangsdaten laufen also über einen bankfremden Server. Im Klartext bedeutet das einen Verstoß gegen die AGBs der meisten Banken, denn die Zugangsdaten darf man, wie die EC-Karten PIN natürlich nicht an dritte weitergeben. Könnte also im Falle von Datenmissbrauch später mal ein Problem geben. Das hat die Payment AG auch gemerkt und weist daher auf eine extra für diesen Fall vorhandene Versicherung hin. Scheint also alles seriös, mir aber trotzdem suspekt. Also versuche ich einen Rückzieher. Nachträgliches ändern der Zahlungsweise ist für eine Bestellung bei redcoon nicht möglich 😕

Das bietet mir die Möglichkeit, die Hotline zu testen 🙂 Nach einer ca. 3-5 minütigen Wartezeit zur Feierabendzeit lege ich auf. Eine viertel Stunde später zweiter Versuch. Nach einer ähnlich kurzen Wartezeit hebt am anderen Ende der 14ct/Min-Hotline eine Mitarbeiterin ab. Alles kein Problem, meint sie. Die 3,- €, die als Gebühr für die Nutzung des Onlineüberweisungsservice berechnet wurden, solle ich einfach vom Betrag abziehen, sie würde das im System ändern. Zwei Tage später, das Geld ist zwischenzeitlich überwiesen, sehe ich online bei redcoon noch keine Änderung der Zahlweise und des Rechnungsbetrages und erhalte eine eMail, ich solle bitte möglichst schnell per Sofortüberweisung zahlen. Also noch mal redcoon kontaktieren: neben der Möglichkeit dort anzurufen, gibt es auch die Möglichkeit mit den mitarbeitern über einen Chat in Verbindung zu treten. Also melde ich mich dort. Wieder Feierabendzeit. Nach weniger als einer Minute erhalte ich eine Antwort. Ich schildere mein Problem, sie bestätigt das alles in Ordnung sei und meint, die Änderung sei noch nicht im System eingetragen, sie werde das jetzt machen.

Einen Tag später. Eine eMail mit den Änderungen habe ich erhalten, online sind aber noch immer die gleichen Daten eingetragen. Also noch mal in den Chat. Drei Minuten warten, und schon ist eine Mitarbeiterin zur Stelle. Alles kein Problem, auch wenn ich das online nicht sehen würde, alles sei korrekt im System eingetragen.

Einen Tag später erhalte ich die Nachricht, das Geld sei eingegangen und das Paket versandt. Leider funktioniert die Paketnachverfolgung nicht, weil mir anstatt der PostIdent-Nummer nur der Titel “Mehrfachsendung” angezeigt wird.

Am nächsten Tag erhalte ich mein Paket von der DHL.

Fazit:

+ schneller Versand
+ perfekter Kundenservice
+ Bestellvorgang kann online bei redcoon.de gut nachvollzogen werden
– Leider keine PostIdent-Nummer angegeben

Eine durchweg angenehme Erfahrung! Den Shop kann ich daher nur empfehlen. Vor allem der Service war super und in Preissuchmaschinen ist er mir redcoon schon in der Vergangenheit öfter mit günstigen Preisen aufgefallen.

Anschaffung

Im Moment denke ich darüber nach, mir einen neuen Monitor zu kaufen. Mein Gericom 19″ TFT Monitor ist mittlerweile 5 Jahre alt. Das alleine ist natürlich nicht der Grund, schwerer als das Alter wiegt dieser Schaden:

Haar im Monitor

Was aussieht wie ein Haar auf dem Monitor, ist in Wirklichkeit wesentlich hartnäckiger: ein Kratzer. Dachte ich zumindest, bis ich bei den Bildschirmspezialisten von Prad gelesen habe, dass sich tatsächlich des öfteren Haare und auch Fliegen (auch lebende!) sichtbar im inneren des Display aufhalten können. Also habe ich tatsächlich ein Haar in meinem Bildschirm. Weder klopfen noch pusten (durch die Lüftungsöffnungen) konnten es entfernen. Das Haar stört bei den üblichen Arbeiten am PC, die anderen Schäden eher beim videoschauen: drei knapp Ein-Euro-Münzen große, leicht dunkle Wolken. Keine Ahnung, was das ist. Auf jeden Fall sind beides zusammen gute Gründe den von Anfang an nicht besonders guten, 450,- €-Gericom durch einen neuen zu ersetzen.

Nach einigem suchen konnte ich die Auswahl auf zwei Kandidaten beschränken. Ursprünglisch war ich begeistert vom ASUS LS221H, weil der schön und robust ist:


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Und das für “nur” 300,- €. Aber dann habe ich weiter gesucht und nebenbei festgestellt: trotz einiger “Außeneinsätze” meiner beiden TFT-Monitore, hat keiner der beiden eine äußere mechanische Beschädigung des Displays. Warum also 300,- € für einen extrem-Monitor ausgeben, den ich gar nicht brauche? Investiere ich doch lieber in ein größeres Display 🙂

Zur Zeit schwanke ich zwischen zwei 26″ Angeboten. Eines von Fujitsu-Siemens, eines von Samsung. Beide sehen rein optisch super aus und sind von den technischen (Display-)Daten her gleich. Beide unterstützen die Full-HD Auflösung und haben integrierte Lautsprecher.

Der SyncMaster T260HD kostet ca. 400,- € in der von mir favourisierten Variante mit DVB-T Tuner. Er hat einen VGA-Eingang, einen Componenten Eingang, einen Scart-, einen DVI-D- sowie 2 HDMI-Eingänge.

Der Fujitsu-Siemens Amillo SL3260wm kostet ca. 300,- €. Er bietet einen VGA-Eingang, einen DVI-D- sowie einen HDMI-Eingang.

Tja, und jetzt muss ich mich entscheiden… Gibts von Eurer Seite irgendwelche Tipps oder Hinweise (außer mehr Geld ausgeben 😉 )?

Shoppen im Netz

Heute wollte ich einen Satz Namensschilder bestellen. Ich bräuchte ca. 20 Stück und hätte gerne 50-100 Stück 🙂 . Und es sollten welche sein, die man flexibel festmachen kann, also z.B. sowohl mit Klemme, als auch Sicherheitsnadeln. Am besten in Standard-Visitenkartengröße. Auf zu eBay!

Nach kurzem suchen wurde ich auch schon fündig. Fünf Stück, die genau meiner Vorstellung entsprechen:

Namensschilder 57 x 89 mm, glasklare PVC-Folie, mit Clip und Nadel,
inkl. Einsteckschild

Im Shop von 4857americanway. Für günstige 14,28 € plus 1,65 € Versand. Wären also für 50 Schilder nur knapp 150,- € ! Vielleicht nehm’ ich doch mal 100? Immerhin brauche ich die nicht wirklich sondern eher zum Spaß…

Gerade wollte ich die bestellen, da stolpere ich über gefühlt 50 Angebote, die offenbar die gleichen Namensschilder anbieten, der Verdacht drängt sich zumindest beim betrachten der Produktbilder auf, z.B. im Shop von universal-versandhaus:

Zur Befestigung an der Kleidung haben Sie die Wahl zwischen einem kleinen Klammer-Clip und einer Sicherheitsnadel (Kombinations-Mechanik an der Rückseite).
Maße: 90 x 57 mm

Und was mögen die wohl kosten? Knapp unter 150,- € , nämlich 8,45 € (bei kostenlosen Versand!). Entweder der 1mm Größenunterschied wird von Hand nachgeschnitten, oder americanway-Shopbetreiber ist einfach der “geschäftstüchtigere”…